Übach-Palenberg - Neuer Name besiegelt Übernahme: Aus Oerlikon wird Saurer Schlafhorst

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Neuer Name besiegelt Übernahme: Aus Oerlikon wird Saurer Schlafhorst

Von: rh
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Neuer Name: Der Textilmaschinenhersteller Oerlikon Schlafhorst firmiert nun unter der Niederlassungsbezeichnung Saurer Schlafhorst. Foto: Oerlikon Schlafhorst/V.Müller/M. Bienwald

Übach-Palenberg. Der Namenswechsel ist vollzogen, der Textilmaschinenhersteller Oerlikon Schlafhorst firmiert nun unter der Niederlassungsbezeichnung Saurer Schlafhorst. Damit sei die Übernahme des gesamten Naturfaser- und Komponentengeschäftes des Schweizer Konzerns Oerlikon durch das chinesische Unternehmen Jinsheng abgeschlossen.

Der Investor Jinsheng, der seit Jahren mit der Saurer-Gruppe zusammenarbeitet, hatte Anfang Dezember vorigen Jahres angekündigt, Oerlikon werde seine Business Units Naturals Fibers sowie Textile Components an ihn abgeben. Als Kaufpreis wurden knapp 540 Millionen Euro genannt. Angekündigt wurde in diesem Zusammenhang, dass die bis zu 1200 Mitarbeiter am Standort Übach-Palenberg weiter beschäftigt würden, wenn nicht die Entwicklung der Märkte dagegen sprächen, wie es hieß.

Wie am Donnerstag in der Saurer-Zentrale im schweizerischen Wattwil mitgeteilt wurde, findet die 160-jährige Geschichte von Saurer somit ihre Fortsetzung am Standort Übach-Palenberg in Kombination mit der Bezeichnung Schlafhorst. Zur neuen Saurer-Gruppe gehören die Textilmaschinenmarken wie Schlafhorst, Zinser, Allma, Volkmann, Jinsheng und Saurer Embroidery sowie das Komponentengeschäft mit den Marken Accotex, Daytex, Fibrevision, Heberlein, Temco und Texparts.

Die „New Saurer“ erzielt rund eine Milliarde Schweizer Franken Umsatz und beschäftigt rund 3800 Mitarbeiter. Sie gehört somit zu den größten Textilmaschinenherstellern weltweit. Neun Standorte finden sich in Deutschland; in der Schweiz ist Saurer an zwei Standorten präsent, weitere sechs Standorte gibt es in Asien, dem Hauptmarkt für Textilmaschinen. Schlafhorst hat jüngst seinen Platz an der Carlstraße aufgewertet, in dem ein Technology Center entstanden ist, das auf rund 2800 Quadratmeter Fläche Besichtigungen von Maschinen und Material, für Kunden auch Tests ermöglicht.

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