Mutterkonzern beantragt Insolvenz: Manager übernehmen Hein Gericke

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Düsseldorf. Kurz vor dem Insolvenzantrag des US- Mutterkonzerns Fairchild ist der Motorrad-Zubehör-Händler Hein Gericke von seinem Management übernommen worden. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Hein Gericke hat 200 Beschäftigte, davon 150 in Deutschland. Der Jahresumsatz betrug zuletzt 70 Millionen Euro.

Die Käufer und künftigen Geschäftsführer seien Richard Chambers, Ralf Baches, Christoph Hansen und Achim Wirths. Der Kauf, der rückwirkend zum 1. März 2009 gelte, umfasse auch die Tochterunternehmen in Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und Österreich. Hein Gericke zählt auf dem deutschen Markt nach Unternehmensangaben zu den drei größten Zubehör-Händlern rund ums Motorrad.

Die Fairchild Holding hatte in den USA Insolvenz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts beantragt und will den Betrieb während der Reorganisation fortführen.
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