Mehrheit der Azubis in NRW verteilt sich auf traditionell beliebte Berufe

Von: ddp
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Düsseldorf. Die Mehrheit der Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen konzentriert sich nach wie vor auf traditionell beliebte Berufe.

Wie das Statistisches Landesamt am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, verteilten sich im vergangenen Jahr 77 Prozent aller weiblichen und 64 Prozent der männlichen Azubis auf jeweils nur 25 der über 400 Ausbildungsberufe. Wie schon in den Vorjahren sei damit „eine hohe Konzentration” festzustellen.

Am stärksten besetzt bei den 132 584 weiblichen Auszubildenden in 2008 war demnach mit 9319 erstmals die Ausbildung zur Bürokauffrau. Es folgten der bisherigen Spitzenreiter, die medizinischen Fachangestellten (vormals Arzthelferin) mit 9031 sowie die Industriekauffrauen (8661). Bei den 209.124 männlichen Auszubildenden dominierte nach wie vor mit 13.104 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz 2 folgten die Industriemechaniker (10.856) vor den Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (7909).

Ende 2008 befanden sich nach Angaben der Statistiker in NRW 341.708 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System. Das waren 2,5 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor.

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