Leichter Rückgang bei Insolvenzen in NRW

Von: dapd-nrw
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Düsseldorf. Im ersten Quartal 2011 sind bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 9934 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt worden.

Das bedeutet einen Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Die Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte für die ersten drei Monate des Jahres auf voraussichtlich 1,6 Milliarden Euro.

2.952 dieser Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 0,5 Prozent mehr als von Januar bis März des Vorjahres. Außerdem beantragten 6.982 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, unter ihnen 6.512 Verbraucher. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war somit um 3,2 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2010.

Bei den Unternehmensinsolvenzen sind auch Fälle von Unternehmen enthalten, deren Sitz außerhalb von NRW liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Das betraf im ersten Quartal sieben Unternehmen mit voraussichtlichen Gläubigerforderungen von 36,3 Millionen Euro.
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