Kreative Marketingkonzepte für die Region gesucht

Von: Berthold Strauch
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Aachen. Die Premiere im vergangenen Jahr hatte alle Erwartungen der Verantwortlichen übertroffen. Und dennoch soll bei der zweiten Auflage des Aachener Marketingpreises möglichst noch eine Schippe draufgelegt werden. Gestern stellte die Spitze des Aachener Marketingclubs mit Präsident Günter Bleimann-Gather die entsprechende Neuausschreibung vor.

Auch dieses Mal sollen wieder Unternehmen, Organisationen, Vereine oder Initiativen, Personengruppen und Einzelbewerber für herausragende kreative, erfolgreiche Marketingleistungen im Bereich des Bezirks der Industrie- und Handelskammer Aachen ausgezeichnet werden. 2013 bewarben sich knapp 60 Kandidaten um diesen Preis – eine Marke, die also möglichst getoppt werden soll, hofft Präsident Bleimann-Gather. Vom Handwerksbetrieb bis zur Marketingkampagne für ein Weltunternehmen sei alles dabei gewesen.

Die Würdigung von Spitzenleistungen umfasst zwei Kategorien. Zum einen können sich Marketingspezialisten aus der ganzen Welt bewerben, die das beste Marketing für eine Einrichtung in der Region erarbeiten, zum Beispiel für ein Technologiezentrum. Zum anderen soll ein Engagement gewürdigt werden, das im IHK-Bezirk entstanden ist. Die Bewerbungsfrist reicht vom 1. Juni bis zum 30. September (www.marketingclub-aachen.de). Die entsprechenden Kampagnen sollen ab Januar 2013 bis zum Schlussdatum veröffentlicht worden sein.

Nach dem Auftakt der Preisverleihung im Krönungssaal des Rathauses geht das nächste Event am 12. November im Showroom der Aachener Mercedes-Benz-Niederlassung über die Bühne. Deren Direktor Jochen Dimter würdigte die Auslobung als „mutige Entscheidung“, da der „Erfolg Recht gegeben“ habe. Mit zu den Sponsoren gehört auch Norbert Hermanns von der Aachener Landmarken AG, der die Kreativwirtschaft in der Region als „sehr stark“ rühmte. Und IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting sieht in dem Wettbewerb eine große Chance, das Profil des bereits guten Wirtschaftsstandorts weiter zu schärfen.

Eine hochkarätige Jury, zu der neben Unternehmen auch die Stadt Aachen und die Städteregion neben den Hochschulen gehören sollen, wird die überzeugendsten Marketingkonzepte auswählen. Zudem soll ein besonderer Redner die Notwendigkeit des pfiffigen Klapperns für die Region und deren Produkte zuspitzen – möglichst wie es beim letzten Mal der frühere WDR-Intendant Fritz Pleitgen getan hat. Noch steht der Name des Nachfolgers nicht fest.

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