Kaufkraft in der Region sinkt

Von: red
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Aachen. Gute zehn Prozent der Kaufkraft bleiben nicht in den Kassen der Einzelhändler im Raum Aachen, sondern fließen in andere Regionen und in den Versandhandel. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen auf Grundlage von Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt.

Nur der Einzelhandel in Aachen, Düren, Euskirchen, Herzogenrath, Kall, Niederzier und Würselen erzielt Umsätze, die höher sind als die Kaufkraft der Einwohner. Mit 259 Millionen Euro (plus 19,5 Prozent) hat Aachen die höchsten Zuflüsse. Oben auf der Liste der Kommunen, die Kaufkraft abgeben, stehen Heinsberg mit verlorenen sieben Millionen, Monschau mit einem Minus von acht Millionen und Hückelhoven mit einem Verlust von zehn Millionen Euro.

Seit 2001 sind die Verkaufsflächen im Kammerbezirk nach Schätzungen der IHK um mehr als zehn Prozent gewachsen. Dem steht jedoch ein zunehmend höherer Kaufkraftabfluss gegenüber. Er hat sich von 2001 bis 2009 mit 705 Millionen Euro mehr als verdoppelt. „Dies zeigt, dass auf regionaler Ebene ein Flächenwachstum nicht zu mehr Umsatz führt”, sagt IHK-Handelsexperte Reinhard Bey. „Der Konkurrenzkampf im Einzelhandel hat sich somit in den letzten Jahren weiter verschärft. Der Druck auf die Innenstädte ist gewachsen.”

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