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Immobilienpreise steigen weiter

Von: Daniel Rademacher
Letzte Aktualisierung:

Berlin/Aachen. Käufer von Häusern und Wohnungen müssen sich in den kommenden Jahren vielfach auf weiter steigende Preise einstellen. Allerdings wird es künftig auch weiterhin regional sehr große Unterschiede geben, wie der Arbeitskreis der amtlichen Gutachterausschüsse bei der Vorstellung seines 3. Immobilienmarktberichts gestern in Berlin mitteilte.

Damit setze sich ein Trend fort: Während in Städten und bevölkerungsstarken Gebieten die Preise häufig sehr stark gestiegen sind, gab es in ländlichen Regionen Rückgänge von bis zu 15 Prozent. Insgesamt sei der Immobilienmarkt in Deutschland sehr robust. Die Gefahr einer spekulativen Blase sehen die Experten nicht.

Höchster Stand seit 2008

Die vorgestellten neuen Daten beziehen sich auf das Jahr 2012 und wurden auf der Grundlage von rund einer Million Kaufverträgen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengestellt. Demnach stieg der Wert der in Deutschland verkauften Immobilien auf den höchsten Stand seit dem Krisenjahr 2008. Bundesweit wechselten 2012 demnach Immobilien im Wert von 170 Milliarden Euro den Besitzer. Das sei ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2009.

Bei den Preisen für Wohnimmobilien gibt es regional sehr große Unterschiede: Diese Tendenz dürfte sich noch verstärken. Bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern in mittlerer Lage bewegt sich der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche zwischen 720 Euro (Sachsen-Anhalt) und 2950 Euro (Hamburg). Am teuersten ist dem Bericht zufolge München mit knapp 6100 Euro pro Quadratmeter. Besonders niedrig liegen die Preise für freistehende Einfamilienhäuser in Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Hier zahlen Käufer häufig unter 550 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. 

Blick in die Region: Aachens Südviertel liegt vorne

Dem aktuellen Grundstücksmarktbericht zufolge sind in Aachen die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen gestiegen, während sie im ehemaligen Kreisgebiet überwiegend konstant blieben. Bei den Kosten für Bauland ist Aachen sogar Spitze in der Städteregion. So muss man im Aachener Südviertel pro Quadratmeter im Durchschnitt rund 540 Euro zahlen. In Monschau-Widdau gibt es laut Bericht den Quadratmeter Bauland hingegen schon für 30 Euro.

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