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Heerlen wird größter Benelux-Standort von Ikea

Von: Kö
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Ikea Heerlen in neuem Gewand: Ein Foto des erneuerten Gebäudes präsentieren am Tag der Eröffnung Ikea-Geschäftsführer Patrice Dreano (links) und Heerlens Bürgermeister Toine Gresel.

Heerlen. Als „Ikone des Wohnboulevards” bezeichnete Heerlens Bürgermeister Toine Gresel die erneuerte Ikea-Niederlassung in der ehemaligen niederländischen Bergarbeiterstadt direkt hinter der deutschen Grenze. Der Wohnboulevard mit seiner Konzentration namhafter Einrichtungshäuser werde, so Gresel, immer mehr zu einem Botschafter Heerlens weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Am frühen Morgen, lange vor der Eröffnung, hatte Ikea-Geschäftsführer Patrice Dreano am Mittwoch geladen, um die Vorzüge seines erweiterten Hauses zu erläutern, das jetzt zum größten Standort der schwedischen Möbelhauskette im gesamten Benelux-Raum avancierte. Mit einer Gesamtnutzfläche von 37.000 Quadratmetern gehört Ikea Heerlen auch zu den größten Möbelhäusern in der Euregio.

Seit Oktober 2007 sind die Schweden dabei, ihren Standort in Heerlen in mehreren Phasen aufzuwerten. In der zweiten Etappe entstanden neue Ausstellungs- und Verkaufsräume und im dritten Bauabschnitt schließlich wurde nun das ursprüngliche Gebäude größtenteils abgerissen, um Raum zu schaffen für insgesamt 1440 Parkplätze und Lagerflächen.

Jetzt breitet sich die Filiale mit ihren 430 Mitarbeitern auf zwei Etagen aus. Beim Umbau wurde besonders auf die Energieeffizienz geachtet. Trotz insgesamt höherer Lichtausbeute können durch speziell für Ikea entwickelte Spots über sieben Prozent Energiekosten pro Jahr eingespart werden. Für die Warmwasseraufbereitung sorgen Sonnenkollektoren.

Ikea Heerlen ist nach Angaben von Geschäftsführer Patrice Dreano mit jährlich 2,8 Millionen Besuchern zu einem internationalen Publikumsmagnet für die gesamte Euregio geworden. Zwar stammen rund 60 Prozent der Besucher aus den Niederlanden. Doch auch der Anteil aus Deutschland ist mit rund 30 Prozent beachtlich. Zehn Prozent der Kunden kommen aus Belgien.

Aber die Besucher reisen nicht nur für „Billy”-Regale oder „Klippan”-Möbel an, sondern auch, um sich im Restaurant mit 680 Sitzplätzen zu stärken: eine halbe Million Hotdogs wurden dort im vergangenen Jahr verzehrt.
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