Haushalte in NRW haben 46.000 Euro Sparvermögen

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Düsseldorf. Die privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr ein durchschnittliches Geldvermögen von 46.000 Euro besessen.

Wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte, verfügte allerdings nicht jeder Haushalt über entsprechende Rücklagen für den Notfall: In jedem zehnten Haushalt waren die Schulden höher als das Vermögen. Immerhin hatten 86,4 Prozent eine positive Geldvermögensbilanz. Die übrigen Haushalte waren zwar schuldenfrei, hatten aber auch keine Ersparnisse.

Nicht alle Haushalte verfügten in gleichem Maße über Geldvermögen. Bei Haushalten Alleinerziehender, Alleinlebender sowie von Paaren mit minderjährigen Kindern, bei denen nur ein Elternteil erwerbstätig war, war der Anteil der Haushalte mit Geldvermögen niedriger als im Landesdurchschnitt.

Das Sparbuch ist immer noch die beliebteste Anlageform, es ist in 68 Prozent der Haushalte vorhanden. Vermögensbildende Versicherungen und Bausparguthaben liegen mit 56 Prozent und 38 Prozent auf den Plätzen zwei und drei.

Die einzelnen Geldanlagen hatten recht unterschiedliche Werte: Die Guthaben der vermögensbildenden Versicherungen waren im Durchschnitt die wertvollsten Reserven. Die geringsten Beträge steckten in den Bausparverträgen.

Die Angaben beruhen auf der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008, die auf den Angaben von etwa 9500 Haushalten aus NRW basiert.
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