Aachen - GründerRegion Aachen hat sich durchgesetzt

GründerRegion Aachen hat sich durchgesetzt

Von: Ulrich Kölsch
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Aachen. Vor zehn Jahren standen potenzielle Existenzgründer in der Region bei ihrem Sprung ins Risiko vor einem ziemlichen Durcheinander an Hilfsangeboten. Oft gab es auch eine unproduktive Konkurrenz zwischen den insgesamt 40 Einrichtungen, die sich mit der Beratung der Existenzgründer befassten.

Erst die Bündelung dieser Maßnahmen und Initiativen im Mai 1999 in der GründerRegion Aachen sorgte für Abhilfe. Seitdem arbeiten 13 Träger, regionale Geldinstitute, die beiden Wirtschaftskammern und die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit), mit dem Ziel zusammen, die Zahl qualifizierten Firmengründungen in der Region zu erhöhen und die Gründerbetreuung zu koordinieren und zu optimieren.

Wichtige Etappen in der Geschichte der GründerRegion Aachen waren die seit 2001 regelmäßig veranstaltete Messe „Aufbruch”, die Etablierung des Gründerwettbewerb „AC2 - gründen und wachsen” im Jahr 2003 und 2007 die Schaffung der fünf regionalen Startercenter.

„Wir wollten die regionalen Kräfte bündeln sowie das in der Region vorhandene technologische und unternehmerische Potenzial fördern, um neue Gründungen zu stimulieren”, erinnert sich der damalige IHK-Präsident Michael Wirtz am Donnerstag an die Anfänge der GründerRegion. Vor allem durch den Gründerwettbewerb „AC2” habe die Initiative wichtige Impulse erhalten.

Michael F. Bayer, Geschäftsführer der GründerRegion nennt Zahlen: Im Rahmen der Gründerwettbewerbe wurden 742 Projekte betreut. Daraus gingen 160 Firmengründungen hervor mit mindestens 320 neuen Stellen. Am Wettbewerb „AC2 - die Wachstumsinitiative” haben sich 242 Firmen beteiligt, die 250 neue Stellen schufen. Jeder Arbeitsplatz wurde mit 2100 Euro gefördert - weit unter dem Durchschnitt

Stefanie Peters, geschäftsführende Gesellschafterin der Neuman & Esser Gruppe in Übach-Palenberg und Schirmherrin des Gründerwettbewerbs, zeigte sich zuversichtlich zur achten Runde von „AC2, die am Montag eingeläutet wird: „Wir müssen ständig darum bemüht sein, optimale Bedingungen für Gründer und Unternehmen zu schaffen.”

Aktuell macht Bayer ein wachsendes Interesse bei potenziellen Existenzgründern aus: „Krisenzeiten sind immer auch Gründungszeiten”, hat er beobachtet. Ohne endgültige Zahlen für dieses Jahr vorlegen zu können, stützt er sich dabei auf das zunehmende Interesse an den Einsteigerseminaren.
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