Flughafen Düsseldorf mit Rekordwert

Von: dapd-nrw
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Flughafen Düsseldorf
Der Flughafen Düsseldorf. Foto: dpa

Düsseldorf. Passagierrekord für den Flughafen Düsseldorf: 2010 nutzten 18,98 Millionen Fluggäste das nach Frankfurt am Main und München drittgrößte deutsche Luftdrehkreuz, wie das Unternehmen am Mittwoch bilanzierte.

Das waren 1,2 Millionen oder 6,7 Prozent mehr als 2009. Seinen Marktanteil am bundesweiten Fluggastaufkommen konnte Düsseldorf damit um 0,2 Punkte auf zehn Prozent verbessern. Unter den NRW-Flughäfen ist Düsseldorf mit 53 Prozent Marktanteil führend.

Die höhere Passagierzahl kam trotz einer kaum veränderten Zahl von Flugbewegungen zustande. Möglich wurde dies den Angaben zufolge durch die höhere Auslastung der Flugzeuge sowie den Einsatz größerer Maschinen. Vor allem die Kapazitäten in Richtung Asien und Nordamerika wurden deutlich ausgebaut. Darüber hinaus nutzen auch immer mehr Fluggäste Düsseldorf als Umsteigeflugplatz. 2010 stieg die Zahl der Durchreisenden im fünften Jahr in Folge. Jeder zehnte Passagier ist inzwischen ein „Umsteiger”.

Auch 2011 wird Düsseldorf die Zahl der Destinationen weiter ausbauen. Besonders stolz ist Flughafen-Chef Christoph Blume auf eine neue Nonstop-Verbindung mit Peking, die von März an zunächst dreimal wöchentlich von Air China angeboten wird. Ab Juni soll ein vierter wöchentlicher Flug dazukommen. „Die neue Verbindung nach Asien ist für Geschäftsreisende und Touristen gleichermaßen attraktiv und bedeutet für das Luftverkehrsdrehkreuz Düsseldorf eine weitere Qualitätssteigerung”, sagte Blume.

54 Fluggesellschaften steuern 131 Ziele weltweit an

Insgesamt fliegen mit dem am Sonntag in Kraft tretenden Winterflugplan von Düsseldorf aus 54 Fluggesellschaften weltweit 131 Ziele an. Mit der portugiesischen TAP ist ab März eine neue Fluggesellschaft dabei. Sie verbindet dann Düsseldorf fünfmal wöchentlich mit Lissabon. Die Passagiere sollen damit auch von einer verbesserten Anbindung an Flüge von Lissabon nach Lateinamerika profitieren, wie es hieß.

Ohne die Vulkanaschewolke aus Island, die im April den europäischen Flugverkehr gleich für mehrere Tage lahmlegte, wäre die Bilanz des Flughafens noch besser ausgefallen. Auf insgesamt 300.000 Passagiere bezifferte Blume die Ausfälle. Die gestrichenen rund 3000 Flüge seien später nicht mehr nachgeholt worden.

Dem aktuellen Winterwetter begegne der Flughafen unterdessen mit größtmöglicher Anstrengung, versicherte die Geschäftsführung. So sei der Fuhrpark an Spezialfahrzeugen für den Winterdienst nach den Erfahrungen aus dem vorangegangenen strengen Winter um 50 Prozent aufgestockt worden. In gleicher Höhe habe man zudem den Vorrat an Flugzeug- und Flächenenteisungsmitteln erhöht.
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