Düsseldorf - Firmen aus NRW profitierten vom Burj-Tower

Firmen aus NRW profitierten vom Burj-Tower

Von: dpa
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Düsseldorf. Edelstahl für die Fassade, Karusselltüren für den Eingang und Parkett für 900 Appartements: Vom Bau des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Dubai, profitieren eine Reihe von Firmen aus Nordrhein-Westfalen.

Einige von ihnen zogen bei dem Projekt die größten Aufträge ihrer Unternehmensgeschichte an Land.

So fertigte ThyssenKrupp Nirosta in Krefeld rund 400 Tonnen Edelstahl für den Wolkenkratzer. Er wurde vor dem Einbau an anderen Standorten weiterverarbeitet. Bei der Auswahl des Werkstoffes für Teile der Fassade sei es aber nicht nur auf die Widerstandskraft gegen Umwelteinflüsse und auf die architektonischen Schönheit angekommen. Das Material soll in der Sonne nicht zu stark spiegeln.

Die Ennepetaler Firma Dorma, die insbesondere Schließtechnik herstellt, stattete mit einem Partner rund 13.000 Türen aus. „Mit einem Umsatzvolumen von umgerechnet weit über zehn Millionen Euro ist das einer der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte”, erklärte Dorma-Chef Michael Schädlich. Acht automatisch betriebene Karusselltüren für den Eingangsbereich des Burj-Towers wurden in Köln produziert. Design-Glasbeschläge kam aus Detmold. Ein Großteil der Produkte stammt aber aus ausländischen Dorma-Standorten etwa in den USA.

Die Firma Lopark aus Niederzier (Kreis Düren) lieferte 95.000 Quadratmeter Parkett für 900 Appartements. Die untere Schicht besteht dabei aus Eichenholz aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die obere Schicht aus brasilianischem Holz. Der Auftrag ist der bisher größte Einzelauftrag in der fast 150-jährigen Unternehmensgeschichte.

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