Düren - Dürener Wirtschaft spürt eine vorsichtige Belebung der Nachfrage

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Dürener Wirtschaft spürt eine vorsichtige Belebung der Nachfrage

Von: Kö
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Düren. „Nach dem katastrophalen Jahr 2009 dreht die deutsche Wirtschaft wieder ins Plus. Das gilt auch für die Region. Wir blicken deshalb mit einiger Zuversicht auf die nächsten Monate”.

Diese Prognose gab Stephan A. Kufferath-Kassner vor der Jahreshauptversammlung der Vereinigten Industrieverbände Düren, Jülich und Euskirchen (VIV). Zugleich warnte er vor zu großem Optimismus: „Wir müssten um 20 Prozent zulegen, um den Durchschnitt der guten Jahre vor der Krise zu erreichen”.

Die aktuelle politische Diskussion um die Entwicklung des Euro-Kurses kann der VIV-Vorsitzende nicht verstehen. „Der Euro darf ruhig noch etwas fallen, denn die sinkenden Kurse sind keine Katastrophe für die Exportnation Deutschland ”.

Der Verlauf des ersten Quartals in der Industrie der Dürener Region scheint den vorsichtigen Optimismus der VIV zu unterstützen. Die 130 Mitgliedsunternehmen der Vereinigten Industrieverbände erzielten im Frühjahr einen Gesamtumsatz von 795 Millionen Euro. Dies ist ein Zuwachs von 4,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des vergangenen Jahres. Allerdings ergab sich ein uneinheitliches Bild: Während die Papier erzeugende Industrie, der Textilsektor und die Mewtallbranche ein deutliches Plus aufwiesen, blieben die Umsätze der Papier verarbeitenden Unternehmen unverändert. Die Zahl der Beschäftigten ging insgesamt um 5,6 Prozent auf knapp 16.000 Mitarbeiter zurück. „Das zweite Quartal dürfte leicht besser ausfallen”, meinte Kufferath-Kassner.

Auch bei der jüngsten Frühjahres-Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Aachen überwogen die optimistischen Stimmen. Im Kreis Düren schätzten laut Umfrage 38 Prozent aller Betriebe ihre Geschäftslage als gut ein, 13 Prozent als schlecht. Am besten war die Stimmung im Großhandel und bei den Dienstleistern gefolgt von den Industrie-Unternehmen Zuversicht herrschte auch bei den Geschäftserwartungen: 37 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit besseren Geschäften, 14 Prozent mit schlechteren.
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