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Dominosteine im Hochsommer: Die Backstraßen laufen heiß

Von: red
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Weil spätestens Mitte September bereits das erste Weihnachtsgebäck in den Regalen liegen soll, laufen derzeit die Backstraßen im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr. Foto: Ulrich Simons

Aachen. Bei entsprechendem Wind kann man sich in Aachen heute schon ein wenig auf Weihnachten freuen. Dann weht ein dezenter Duft von Zimt und Kardamom durch den Nordwesten der Stadt: In der Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. an der Borchersstraße läuft die Weihnachtsbäckerei auf Hochtouren.

Spitzkuchen, Dominosteine, Spekulatius und natürlich Printen: Weihnachten kommt immer so plötzlich. „Der Handel gibt uns die Termine vor“, erklärt PR-Leiter Christian Schlosser den Produktionsstart im Hochsommer. Weil die süßen Sachen spätestens Mitte September in den Regalen liegen sollen, laufen derzeit die Backstraßen im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr.

26 Tonnen Spekulatius wandern in 24 Stunden vom Band und werden von Hand verpackt (Bild) – 2,5 Millionen Stück pro Tag. Übertroffen wird diese Zahl nur noch von den Dominosteinen, die Lambertz vor 35 Jahren ins Programm aufgenommen hat.

Unvorstellbare 4,8 Millionen der Kalorienbömbchen aus Lebkuchen, Apfelgelee, Persipan und Schokolade produziert Lambertz im Augenblick täglich. Das „Weihnachtsprogramm“ läuft noch bis zum 6. Dezember. Wenn der Nikolaus kommt, ist in der Weihnachtsbäckerei bereits die Saison zu Ende.

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