Der richtige Handwerker ist oft nur einen Klick entfernt

Von: Berthold Strauch
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Aachen. Der Wissenschaftler aus München ist neu in der Stadt. Froh, in der Nähe der RWTH eine nette Wohnung für sich und seine Familie gefunden zu haben. Doch vor dem Einzug ist darin noch allerhand zu erledigen.

Nur: Woher auf die Schnelle einen zuverlässigen, vertrauenswürdigen Handwerker finden? Ein Netzwerk von Bekannten und Freunden, die sonst immer für einen Tipp gut sind, ist noch nicht geknüpft.

Für solche und ähnliche Fragestellungen bietet die Handwerkskammer Aachen gemeinsam mit den Kreishandwerkerschaften Aachen, Heinsberg und Rureifel sowie weiteren Partnern ein neues, erklärtermaßen verbraucherfreundliches Angebot für jedermann: das Online-Suchportal „GoHandwerk”. Kammerpräsident Dieter Philipp und Hauptgeschäftsführer Ralf Barkey erklärten am Donnerstag bei der Vorstellung des Portals, damit zu den Vorreitern in ganz Deutschland zu gehören. Andere Kammern wollten von den gewonnen Erfahrungen aus Aachen gerne profitieren.

Wo „Mundpropaganda” also noch nicht zu Hilfe gezogen werden kann, genügen im Web ein paar Klicks, um den passenden Betrieb in der Nachbarschaft zu finden. Rund 16.000 Unternehmen sind in der Handwerkskammer Aachen organisiert, die insgesamt über 105.000 Mitarbeiter verfügen. Da sollte leicht ein passender Partner zu finden sein. Über die Homepage http://www.gohandwerk.com und unter Angabe des Gewerks und der Stadt werden sofort umfangreiche Trefferlisten aufgezeigt. Und in den meisten Fällen hilft denn auch der Link auf die Webseite des Handwerkers weiter, um sich ein umfassendes Bild über dessen spezielles Angebotsspektrum zu verschaffen. Etwa die Hälfte der Betriebe im Kammerbezirk, so Barkey, seien mit eigenen Seiten im Internet präsent, bei größeren Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern seien es fast 100 Prozent.

Wer über solch ein zeitgemäßes Kommunikationsangebot noch nicht verfügt, kann sich im Übrigen auch von den entsprechenden Experten der Kammer gezielt beraten lassen. Sie geben zudem Hinweise, wie die bestehende Webseite optimiert werden könnte, um am Markt noch erfolgreicher sein zu können.

„Für unsere Handwerksunternehmen”, so der Kammer-Hauptgeschäftsführer Barkey, „ist es ganz wichtig, dass sie ihre Serviceangebote ausbauen und über ihre Produkte, Leistungen und Besonderheiten so breit wie möglich informieren”. Denn, so Präsident Philipp, nicht immer laufe die Konjunktur „wie geschnitten Brot”. Damit die Betriebe bei Auftragsmangel „nicht in ein Loch fallen”, sei es geboten, dass sie „ihre Leistungsfähigkeit kontinuierlich darstellen”. Und: Zunehmend nutzten die Betriebe ihren Webauftritt auch gezielt zur Nachwuchswerbung.
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