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AWO-Beschäftigte bekommen mehr Geld

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Düsseldorf. Die Einkommen der 22 000 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Nordrhein-Westfalen steigen zum 1. Januar um 1,8 Prozent. Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigten sich in der Nacht zum Samstag in ihrer fünften Verhandlungsrunde auf den neuen Tarifvertrag.

Er sieht weitere Einkommenssteigerungen zum 1. Januar 2012 um dann 0,5 Prozent und zum 1. April 2012 um noch einmal 0,7 Prozent vor. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Wolfgang Cremer, zeigte sich „insgesamt zufrieden” mit dem Kompromiss.

Als Erfolg wertete er insbesondere, dass Beschäftigte in Pflegeberufe künftig Zuschläge bekommen, wenn sie kurzfristig einspringen und dafür auf Freizeit verzichten. Für den monatlich zweiten Einsatz dieser Art erhalten die Beschäftigten 20 Euro, ab dem dritten Einsatz jeweils 30 Euro zusätzlich.

Mit dieser Regelung habe man „ein Stück Tarifgeschichte geschrieben”, meinte Cremer. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich eine Erhöhung der Entgelte um 4,5 Prozent gefordert und mit Warnstreiks Druck gemacht.
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