Aachen - Aixtron sieht endlich ein Licht am Ende des Tunnels

Aixtron sieht endlich ein Licht am Ende des Tunnels

Von: Kö
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der Herzogenrather Anlagenbauer Aixtron AG sieht Licht am Ende des Tunnels. Nachdem im vergangenen Jahr der Auftragseingang von Quartal zu Quartal deutlich gesunken war, erklärte Vorstandsvorsitzender Paul Hyland am Dienstag auf der Hauptversammlung in Aachen.

„Wir glauben, dass wir im ersten Quartal 2009 die Talsohle durchschritten haben, da sich nach letzten Gesprächen mit unseren Kunden die Lage etwas aufzuhellen scheint.” Die vor 25 Jahren gegründete Aixtron AG liefert Maschinen zur Herstellung von Verbindungshalbleitern, die als Leuchtdioden (LED) ein vielfältigers Einsatzgebiet haben, das von Mobiltelefonen über TV-Bildschirme bis zur Straßenbeleuchtung reicht.

Hyland zitierte Studien, wonach sich das LED-Marktvolumen bis 2013 verdoppeln wird. Er geht davon aus, dass für den LED-Einsatz ein Massenmarkt im Entstehen ist, „der für unser Unternehmen eine Riesenchance darstellt”. Deshalb beurteilte auch Aixtron-Finanzvorstand Wolfgang Breme die Aussichten für das laufende Jahr positiv. Nicht zuletzt durch den Verkauf des bisherigen Firmensitzes in Aachen mit Umzug zum Produktionsstandort Herzogenrath seien ausreichende Mittel zur unabhängigen Finanzierung des operativen Geschäfts vorhanden.

Für 2009 werden ein Umsatz von 200 bis 220 Millionen Euro (2008: 274 Millionen Euro) angepeilt bei einer zweistelligen Umsatzrendite. Diese Zahlen sind vor dem Hintergrund zu sehen, dass im ersten Quartal der Auftragseingang gegenüber dem letzten Quartal 2008 um 24 Prozent auf 31 Millionen Euro einbrach und im Vergleich zum ersten Quartal 2008 sogar um 64 Prozent.

Hyland versicherte den Aktionären, bei einer Belebung der Weltmärkte - 87 Prozent des Umsatzes werden in Asien erzielt - sei man in der Lage, sofort die Produktion auszuweiten. Auch sei die Entwicklungspipeline gut gefülllt, so dass Aixtron Chancen habe, noch stärker am Weltmarkt aufzutreten. Bei einer Präsenz von 41 Prozent stimmten die Aktionäre der vorgeschlagenen Dividende von neun (Vorjahr: sieben) Cent pro Aktie zu.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert