Adessa Moden in Würselen: Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

Von: red
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Würselen. Drei Jahre nach dem Antrag auf Insolvenz haben die Gläubiger des in Würselen ansässigen Textilunternehmens Adessa Moden einstimmig dem Insolvenzplan zugestimmt.

Das teilte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Rolf-Dieter Mönning am Dienstag mit. Je nach Gruppenzugehörigkeit erhielten die Gläubiger nun über 50 Prozent ihrer Forderungen zurück, hieß es.

Adessa Moden war einige Monate nach dem Insolvenzantrag im Februar 2009 von Sanline Moden übernommen und unter der Marke Vestino fortgeführt worden.

Sanline-Mutterkonzern ist die Sahinler Holding, europaweit drittgrößtes Textilunternehmen mit einem Umsatz von 1,5 US-Dollar und weltweit 12.000 Mitarbeitern. Chef der Holding ist Kemal Sahin, in dessen Besitz Adessa sich bereits einmal befand. Durch den Verkauf und Sanierungsmaßnahmen konnte Insolvenzverwalter Mönning 87 der ehemals 130 Standorte und 550 der ehemals rund 900 Arbeitsplätze bei Adessa erhalten.

Dadurch dass die Gläubiger dem Insolvenzplan zugestimmt haben, bleibt die Sahinler Holding nun endgültig im Besitz der Grundstücke am Firmensitz in Würselen. Der Standort sei somit gesichert, teilte der Sprecher Mönnings mit.
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