Aachen - Aachener Bank: Zuwachsraten über Durchschnitt

Aachener Bank: Zuwachsraten über Durchschnitt

Von: Berthold Strauch
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Aachen. Die Aachener Bank erzielte 2010 „sehr gute Ergebnisse”, berichteten Vorstandssprecher Franz-Wilhelm Hilgers und Vorstandsmitglied Willi Braun am Freitag vor der Presse. Die Bilanzsumme stieg um 3,4 Prozent von 758 auf 784 Millionen Euro, womit auch der konjunkturelle Aufschwung spürbar werde.

„Haupttreiber” der „überdurchschnittlichen Zuwachsraten” sei das Firmenkreditgeschäft gewesen, davon überwiegend im Maschinenbau. Bei den Neuabschlüssen hätten Bauträger die wichtigste Rolle gespielt. Das Kundenkreditvolumen stieg von 491 auf 520 Millionen Euro (plus 5,9 Prozent). Die Kundeneinlagen wuchsen um 3,8 Prozent von 579 auf 601 Millionen Euro. Die Kunden hätten die „klassische, sichere Bankeinlage” gesucht. Der Zinsüberschuss sei um 6,5 Prozent auf 22,7 Millionen Euro gestiegen, zeigte sich Hilgers zufrieden.

Positiv wurde auch die gemeinsam mit dem Aachener Energieversorger Stawag aufgelegte „Grünanlage” bewertet, die für innovative Investitionen genutzt wird und in ihrer Rendite 0,5 Prozentpunkt über dem Markt liege. In einer ersten Tranche seien fünf Millionen Euro platziert worden.

Stabile Mitarbeiterzahl

Mit einer Kernkapitalquote von 12,4 - nach zuvor 11,6 - Prozent sei die Aachener Bank auch mit Blick auf „Basel III sehr gut aufgestellt”. Nach der jüngsten Finanzkrise sei das Vertrauen der Kunden in die Volks- und Raiffeisenbanken gestiegen, verwiesen die Bankmanager auf einen Grund ihres wachsenden Geschäftserfolg. So habe die Zahl Kunden um etwa 2000 auf rund 40.000 gesteigert werden können. Die Aachener Bank ist mit 18 Geschäftsstellen in der Städteregion und in Jülich vertreten. 187 Mitarbeiter stehen zur Verfügung, eine Zahl, die in etwa stabil geblieben ist.

Mit einem seit 2008 beackerten Geschäftsfeld, der Baulandentwicklung, habe die Bank neue Erfolgszahlen und Kunden generiert. Zwei Neubaugebiete in Aachen-Brand hätten mit 77 Parzellen komplett vermarktet werden können. Derzeit werde ein neues Projekt im Süden Aachens geprüft.

Die guten Ergebnisse sollen sich nach dem Willen des Vorstands in einem Sonderbonus für die 17.880 genossenschaftlichen Mitglieder auswirken, der laut Vorschlag für die Vertreterversammlung im April ein Prozent betragen soll, zusätzlich zur unverändert geplanten Dividende von fünf Prozent, betonte Hilgers. Für 2011 wird mit einem „moderaten Wachstum und einer stabilen Ertragslage” gerechnet.
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