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Berlin  06:49 Uhr

Schwarz-Rot räumt Quotenstreit ab - Mehr Geld für Flüchtlinge

Die größten deutschen Unternehmen müssen sich auf eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent vom Jahr 2016 an einstellen. Die Spitzen der großen Koalition zurrten nach wochenlangem Streit am Abend bei einem Treffen im Kanzleramt letzte Details für das Quoten-Paket fest. Bei der gesetzlichen Frauenquote soll knapp ein Drittel der Aufsichtsratsposten in gut 100 börsennotierten Unternehmen von Frauen besetzt sein. Zudem wollen Union und SPD die Flüchtlingshilfe des Bundes aufstocken. Mehr...
Straßburg  06:44 Uhr

EU stemmt sich mit 315-Milliarden-Paket gegen Wirtschaftskrise

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellt im Straßburger Europaparlament sein Investitionspaket in Höhe von 315 Milliarden Euro vor. Mit der Finanzierung von Telekommunikations- oder Verkehrsvorhaben will die EU-Behörde die schwächelnde Konjunktur in Europa ankurbeln. Wie am Abend aus EU-Kreisen verlautete, brachte die neue Kommission ihr Vorzeigeprojekt auf den Weg. Mehr...
Ferguson  06:16 Uhr

Demonstrationen gegen Polizeigewalt in zahlreichen US-Städten

Nach der ausgebliebenen Anklage des Todesschützen von Michael Brown ist es in mehreren US-Städten zu Protesten gekommen. In New York gingen Hunderte auf die Straße. In Ferguson, wo der unbewaffnete schwarze Teenager vor drei Monaten von dem weißen Polizisten Darren Wilson niedergeschossen worden war, versammelten sich erneut zwischen 200 und 300 Menschen vor der Polizeistation, es gab mindestens zwei Festnahmen. Auch in Los Angeles, Atlanta, Boston, Denver und Dallas gab es Proteste. In Ferguson waren in der Nacht auf Dienstag schwere Unruhen ausgebrochen. Mehr...
Hongkong  04:26 Uhr

Hongkong lässt weitere Barrikaden räumen - Mehr als 100 Festnahmen

Nach Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten hat die Hongkonger Regierung weitere Straßensperren räumen lassen. Bis zum Morgen Ortszeit wurden nach Polizeiangaben mehr als 100 Aktivisten festgenommen, die sich gegen die Räumung im Geschäftsviertel Mong Kok wehrten. Nach fast zweimonatigen prodemokratischen Protesten hatte ein Gericht die Räumung von Straßenbarrikaden angeordnet. Am späten Abend war es zu Ausschreitungen gekommen, als Aktivisten gegen die Räumung auf die Straße gegangen waren. Mehr...
Ferguson  04:09 Uhr

Demonstrationen in Ferguson und anderen US-Städten

Nach den schweren Unruhen in Ferguson ist es in der Nacht in mehreren US-Städten zu Demonstrationen gekommen. In New York protestierten Hunderte auf dem Times Square. Auch in Los Angeles gab es Proteste. Nach Angaben lokaler TV-Sender wurden drei Menschen festgenommen. In der Kleinstadt Ferguson selbst versammelten sich erneut zwischen 200 und 300 Menschen vor der Polizeistation. Als die Polizei die Menge aufforderte, die Straße zu räumen, kam es nach Angaben eines dpa-Reporters zu zwei oder drei Festnahmen. Mehr...
Ferguson  01:48 Uhr

Nationalgarde in Ferguson wird verstärkt - Furcht vor neuen Unruhen

Aus Furcht vor neuen Unruhen in Ferguson verstärken die US-Behörden die Nationalgarde. Es würden mehr als 2000 Soldaten in der Kleinstadt und Umgebung stationiert. Das sagte der Gouverneur des Bundesstaates Missouri, Jay Nixon. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Ausschreitungen und Plünderungen - dafür gebe es keine Entschuldigung. Zugleich gab es nach Angaben des TV-Senders CNN Demonstrationen in St. Louis, Atlanta, Baltimore und New York. Zwischenfälle wurden zunächst nicht bekannt. In Ferguson selbst herrschte am Abend gespannte Ruhe. Mehr...
Chicago  01:17 Uhr

Obama verurteilt Gewalt in Ferguson

US-Präsident Barack Obama hat den Gewaltausbruch in der Kleinstadt Ferguson verurteilt. Wer Autos in Brand steckt und Geschäfte plündert, müsse bestraft werden. Obama verwies aber auch auf Polizeigewalt und juristische Ungerechtigkeit gegenüber Minderheiten in den USA. Zur Entscheidung der Geschworenenjury wollte sich Obama nicht äußern. Drei Monate nach dem Tod eines schwarzen Teenagers durch Polizeischüsse waren erneut schwere Unruhen ausgebrochen. Eine Geschworenenjury hatte beschlossen, dass keine Anklage gegen den weißen Polizisten erhoben wird. Mehr...
Berlin  00:50 Uhr

Schwarz-rote Frauenquote kommt - Mehr Geld für Flüchtlinge

Nach wochenlangem Streit haben die Spitzen der großen Koalition eine Frauenquote von 30 Prozent für die größten Unternehmen in Deutschland festgezurrt. Die Partei- und Fraktionschefs von Union und SPD beschlossen bei einem Treffen im Kanzleramt, dass von 2016 an knapp ein Drittel der Aufsichtsratsposten in 108 börsennotierten Unternehmen von Frauen besetzt sein soll. Dabei soll es nach dpa-Informationen keine Ausnahmen geben. Außerdem wollen Union und SPD die Flüchtlingshilfe des Bundes aufstocken. Mehr...
Peking  05:45 Uhr

Mehr als 20 Bergarbeiter bei Feuer in Kohlemine in China getötet

Bei einem Feuer in einer Kohlemine in Nordostchina sind mindestens 24 Bergarbeiter ums Leben gekommen. 52 weitere seien bei dem Unglück in der Provinz Liaoning verletzt worden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Betreiberfirma kündigte demnach Sicherheitsuntersuchungen in all ihren Minen an. Trotz verbesserter Sicherheitsstandards gilt die chinesische Bergbauindustrie als eine der gefährlichsten der Welt. Mehr...
Berlin  04:49 Uhr

Nach Koalitionsrunde Schlagabtausch über Merkels Politik im Bundestag

Wenige Stunden nach der schwarz-roten Spitzenrunde stellt sich Kanzlerin Angela Merkel heute im Bundestag einem Schlagabtausch über ihre Politik. Die Opposition nutzt die sogenannte Generaldebatte zum Kanzleretat traditionell für eine Abrechnung mit dem Kurs der Bundesregierung. Der Haushaltsentwurf sieht Gesamtausgaben von 299,1 Milliarden Euro für das kommende Jahr vor. Erstmals seit 1969 soll ein ausgeglichener Haushalt ohne neue Schulden erreicht werden. Ob das klappt, hängt allerdings vor allem vom weiteren Verlauf der Konjunktur ab. Mehr...
Straßburg  04:47 Uhr

EU-Parlament debattiert über Anerkennung eines Staates Palästina

Das EU-Parlament debattiert heute mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini über die Frage, ob Palästina als Staat anerkannt werden sollte. Die ursprünglich für morgen geplante Abstimmung über diese kontroverse Frage ist allerdings auf Antrag der Christdemokraten auf die Dezember-Sitzung des Parlaments verschoben worden. Der Termin sei zu kurzfristig anberaumt worden, hieß es. Weltweit haben bereits rund 130 Länder Palästina als Staat anerkannt. Mehr...
Bad Oldesloe  04:08 Uhr

Bahnstrecke Hamburg-Lübeck nach Zugunglück wieder frei

Nach einem Zugunglück mit einer getöteten Autofahrerin ist die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck wieder frei. „Zu Betriebsbeginn sollte alles fahrplanmäßig funktionieren”, sagte eine Bahnsprecherin. Eine Regionalbahn hatte bei Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein ein Auto gerammt und etwa 500 Meter mitgeschleift. Die Autofahrerin starb in den Trümmern. Die 180 Fahrgäste konnten erst nach Stunden den Zug verlassen und wurden mit Bussen und Taxis weiter gefahren. Nach ersten Erkenntnissen war der Wagen über einen defekten Bahnübergang gefahren. Mehr...
Mainz  03:51 Uhr

Arbeits- und Sozialminister beraten über Fachkräfte und Pflege

Die Arbeits- und Sozialminister von Bund und Ländern wollen bei einem Treffen in Mainz darüber beraten, wie dem Arbeitsmarkt genügend Fachkräfte zur Verfügung gestellt werden können. Auf der zweitägigen Hauptkonferenz soll es ab heute auch um Eingliederungshilfen für Behinderte gehen. Den Vorsitz hat in diesem Jahr Rheinland-Pfalz mit seiner neuen Arbeits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Auf der Themenliste der Minister und Senatoren stehen zudem die Reform der Pflegeversicherung, psychische Belastungen am Arbeitsplatz und die Qualitätssicherung in der Pflege. Mehr...
Berlin  03:51 Uhr

Bundesregierung gibt deutlich mehr Geld für Kampf gegen Ebola

Die Bundesregierung hat ihre Finanzmittel für den Kampf gegen Ebola noch einmal kräftig aufgestockt. Aus dem Etat des Entwicklungsministeriums werden demnächst zusätzlich 44 Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Damit hat das Ministerium bisher insgesamt 104 Millionen Euro für die Ebola-Hilfe zugesagt. Die zusätzlichen Mittel sollen an die am stärksten betroffenen Staaten Westafrikas gehen - etwa zum Aufbau eines Katastrophenschutzes, für Präventionsprojekte oder die Schulung von Mitarbeitern des Gesundheitswesens. Mehr...
Wellington  03:41 Uhr

AC/DC-Schlagzeuger zu spät bei Gericht: Haftbefehl

Ein Gericht in Neuseeland hat gegen den Schlagzeuger der Rockgruppe AC/DC nach Medienberichten kurzzeitig Haftbefehl erlassen, weil er nicht rechtzeitig vor Gericht erschien. Wie die Zeitung „New Zealand Herald” berichtete, traf Phil Rudd allerdings wenig später im Gericht ein. Der 60-Jährige ist wegen Drogenbesitzes angeklagt. Zudem soll er eine Morddrohung ausgestoßen haben. Eine Klage wegen versuchter Anheuerung eines Auftragskillers war vor knapp drei Wochen zurückgezogen worden. Der Richter verwies den Fall an ein niedrigeres Gericht. Mehr...