Landau - Kleiner Betrüger entwischt durch die Essensklappe

Kleiner Betrüger entwischt durch die Essensklappe

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Landau. Dank seiner geringen Größe ist einem mutmaßlichen Trickbetrüger in Landau (Rheinland-Pfalz) die Flucht aus einer Polizeizelle geglückt.

Der 21-Jährige sei den bisherigen Ermittlungen zufolge „durch eine Klappe” entwischt, die üblicherweise für die Essensübergabe genutzt werde, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Zur Körpergröße des bereits am Dienstag entwischten Mannes machte die Polizei keine Angaben.

Nach Darstellung der Beamten hatte der Mann am Dienstagnachmittag eine 88-jährige Frau angerufen und den „Enkeltrick” probiert. Er hatte sich als Neffe der Frau ausgegeben, der eine größere Bargeldsumme für einen Wohnungskauf benötige. „Als die Seniorin sich bereiterklärte, den Betrag von ihrer Bank abzuholen, organisierte der Täter eine Geldübergabe”, hieß es im Polizeibericht. Die alte Dame verständigte allerdings auch ihren Sohn, der die Polizei alarmierte.

Die Ermittlungen führten die Beamten auf die Spur des 21-Jährigen, der in die Polizeiinspektion Landau gebracht wurde. Bei der Zellenkontrolle gegen 19 Uhr mussten die Beamten jedoch feststellen, dass er weg war. „Nach bisherigen Feststellungen war es dem Beschuldigten aufgrund seiner geringen Körpergröße möglich, durch eine Klappe, die üblicherweise zur Essensübergabe dient, zu flüchten”, hieß es in dem Bericht. Eine Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Ermittlungen zum versuchten Trickbetrug gingen aber dennoch weiter, versicherten die Beamten.
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