Dieb plant Beutezug mit Google Earth

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London. Datenschützer in aller Welt befürchte es schon lange: Mit Hilfe von Google Earth können Diebe ihre Beutezüge planen. In Großbritannien hat ein Dachdecker mit dem Online-Globusprogramm nach Bleidächern gesucht, um Teile davon zu entwenden und für viel Geld zu verkaufen.

Sein Hauptaugenmerk hat Tom Berge auf historische Gebäude in London gelegt und auf den hochaufgelösten Satellitenaufnahmen gezielt nach dunklen Dächern gesucht.

Laut „The Independent” hatte er zusammen mit Komplizen bereits im September 2008 mit seinen Beutezügen begonnen, die ihn auf Gebäude wie Schulen, Museen und Kirchen geführt haben. Um das begehrte Metall zu erbeuten, verwendeten die Gauner Leitern und Seile, anschließend transportierten sie ihre Beute in einem gestohlenen Fahrzeug ab. Für rund 108.000 Euro soll der Mann sein Diebesgut verkauft haben.

Als Berge und seine Komplizen Anfang dieses Jahres in eine Polizeikontrolle gerieten, flog ihr Tun auf. Der Langfinger gestand mehr als 30 Diebstähle; die Bande ist nun zu acht Monaten Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt worden.
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