Straßen-Kunst in der Grenzregion

Von: dpa
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Moers/Venray. Der kleine Wagen auf den Straßen von Roermond heißt verheißungsvoll „Loempia Kraam” - doch von den angekündigten chinesischen Teigrollen keine Spur!

Der kubische weiße Karren, der manch hungrigen Schnäppchenjäger in dem beliebten Einkaufs-Paradies Roermond während der nächsten Wochen irritieren dürfte, ist nämlich ein Kunstwerk.

Die wohlkalkulierte Verwirrung stiftete der Maastrichter Künstler Jeroen van Bergen (30), Teilnehmer der grenzüberschreitenden deutsch-niederländischen Kunstschau „Different Places - Different Stories”.

Bis Ende November sind dabei in einem knappen Dutzend meist kleinerer Städte zwischen Emmerich, Roermond und Neuss 20 Werke jüngerer Künstler zu sehen, die mal spielerisch-ironisch, mal hochästhetisch und mal politisch engagiert Straßen und Plätze besetzen.

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