Aachen - Stars von morgen geben Ton an

Stars von morgen geben Ton an

Von: Thomas Beaujean
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die anstehende Saison 2010/11 der Meisterkonzerte im Aachener Eurogress steht unter dem Motto „Die Neue Generation”, was sich auf die durchweg jungen Solisten bezieht.

„Stars von morgen” werden präsentiert in sieben Orchesterkonzerten und zwei Klavierabenden.

Letztere werden bestritten von Olga Scheps, die am Sonntag, 24. Oktober, mit Werken von Rachmaninoff, Tschaikowsky und Chopin zu hören ist, und von dem Amerikaner Kit Armstrong, der am Dienstag, 11. Januar, Werke von Bach und Liszt kombiniert. Die Programme der sieben Orchesterkonzerte gehen mit einer Ausnahme stilistisch nicht über den Impressionismus hinaus. Immerhin erklingt im dritten Konzert am Mittwoch, 1. Dezember, gestaltet vom SWR-Symphonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Thomas Dausgaard, die 10. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch.

Junge Solisten geben auch in den Orchesterkonzerten den Ton an. So begegnet man dem bereits arrivierten Daniel Müller Schott im Verein mit der lettischen Geigerin Baiba Skride beim Konzert des SWR-Symphonieorchesters mit Brahms’ Doppelkonzert. Der Cellist Antonio Meneses aus Brasilien ist gemeinsam mit dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo am Freitag, 19. November, mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen zu erleben. Unter der Leitung von Yan Pascal Tortelier stehen außerdem Werke von Ravel und Villa Lobos auf dem Programm.

Als Pianisten sind zu hören der Franzose David Fray mit Mozarts C-Dur-Konzert KV 503 (am Dienstag, 21. Dezember, mit den London Mozart Players unter David Stern, die auch Purcell und Marsh auf dem Programm haben), die blutjunge Deutsche Alice Sara Ott mit Liszts 1. Klavierkonzert und dem Totentanz (am Donnerstag, 10. März, mit den Wiener Symphonikern unter Adam Fischer, die auch Brahms’ Symphonie Nr. 1 spielen), und schließlich der Russe Nikolai Tokarev, der am Dienstag, 10. Mai, gemeinsam mit den Prager Symphonikern unter Jiri Kout Tschaikowskys 2. Klavierkonzert spielt.

Außerdem gibt es an diesem Abend Dvoraks Symphonie Nr. 7 und die Haydn-Variationen von Brahms. Die Riege der Solisten vervollständigt die englische Trompeterin Alison Balsom, die am Samstag, 9. April, zusammen mit den I Musici barocke Konzerte zu Gehör bringt. Das Orchestre National de Lorraine unter Jacques Mercier setzt schließlich am Mittwoch, 26. Januar, Balladen der französischen Romantik und Tschaikowskys 5. Symphonie mit einer Bebilderung von Thomas Melle ins Bild.

Insgesamt ein Programm, das hohe Erwartungen weckt.
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