Leopold-Hoesch-Museum wird zur Pinakothek

Von: Eckhard Hoog
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Düren. Pieter Breughel d.J., Johann Heinrich Tischbein, Lucas Cranach, Friedrich Wilhelm von Schadow – Heroen der Malerei von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert geben sich ab Sonntag bis zum 24. November in Düren ein Stelldichein: Da wird das Leopold-Hoesch-Museum zur Abwechslung einmal zur altehrwürdigen Pinakothek.

Zu Gast ist die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau aus dem Schloss Georgium mit einer Auswahl seiner Sammlung. Das historische Gebäude im Gartenreich Dessau-Wörlitz, das zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, wird gerade gründlich saniert – so kann ein Teil der insgesamt 1500 Objekte umfassenden Kollektion auf Reisen gehen. Neben Düren sind noch Oldenburg und Paderborn weitere Stationen.

Gleichzeitig richtet das Hoesch-Museum dem neuen Dahlmann-Preisträger Jan Albers, Jahrgang 1971, eine Präsentation aus und schlägt damit einen Bogen von der Kunst alter Meister bis zu aktuellen Strömungen unserer Zeit.

Keine Scheu zeigt wieder einmal Renate Goldmann, die Direktorin des Hauses, jenseits von neumodischen Marketingstrategien und Profilierungsbestrebungen in der Museumslandschaft die unterschiedlichsten Kunstrichtungen unter einem Dach gleichzeitig zum Zuge kommen zu lassen. „Das Hoesch-Museum begann 1905 als ein Universalmuseum“, begründet sie ihre konsequente Fortführung dieser Tradition und empfindet den Dialog zwischen den Anfängen und Ursprüngen der Kunst und zeitgenössischen Tendenzen nur als Gewinn.

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