Kurt-Sieder-Preis geht an Ingeborg Meyer und Karsten Meyer

Von: hjd
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Karsten Meyer erhält den Kurt-Sieder-Preis. Foto: Ralf Roeger

Aachen. In Zusammenhang mit diesen beiden Schauspielern von alten Kämpen zu sprechen, mag zwar nicht sonderlich charmant sein, es trifft allerdings den Kern. Denn Ingeborg Meyer und Karsten Meyer sind dem Publikum in Aachen und in der Region seit Jahren wohlbekannt.

Nun werden die beiden für ihr umfangreiches Wirken mit dem Kurt-Sieder-Preis ausgezeichnet. Meyer und Meyer sind die achten Träger dieses mit je 4000 Euro (steuerfrei!) beachtlich dotierten Preises; zum Zehnjährigen soll es eine prächtige Sause im Theater Aachen geben. Die achte Preisverleihung findet aber zunächst am Sonntag, 8. Mai, um 11 Uhr im Aachener Grenzlandtheater statt.

Selbstverständlich werden Meyer und Meyer dabei ein kleines Programm gestalten. Die Karten sind erfahrungsgemäß knapp; wer also dabei sein will, der sollte sich beizeiten bei der Theaterkasse des Grenzlandtheaters in der Elisengalerie anmelden (Tel.: 0241/4746111).

Das Kuratorium rund um Sprecherin Annette Bosetti hat in diesem Jahr besonderes Gewicht auf Kontinuität gelegt. Dafür stehen die beiden Preisträger - neben anderen Vorzügen - absolut. Ingeborg Meyer ist seit über 20 Jahren immer wieder am Grenzlandtheater zu sehen, zuletzt in den „Buddenbrooks” nach Thomas Mann. Grenzlandtheater-Intendant Uwe Brandt hob ihre überragende Vielseitigkeit („Ingeborg Meyer kann vom Boulevard bis zum Klassiker alles”) hervor und betonte: „Sie ist ein absoluter Publikumsliebling.”

Karsten Meyer ist seit 2002 fest am Theater Aachen engagiert; in der laufenden Saison war/ist er in „Berlin Alexanderplatz”, „Viel Lärm um nichts”, „Der Fundamentalist” und „Kabale und Liebe” präsent. Auch er besticht durch seine Vielseitigkeit; Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck pries seine immense Präzision in Sprache und Rhythmus und seine „große Lust am Spiel”.

Mit dem Kurt-Sieder-Preis ehrt die gleichnamige, 2003 gegründete Stiftung in jedem Jahr „herausragende schauspielerische Leistungen” am Theater Aachen und am Grenzlandtheater. Die Preisgelder stammen aus dem zur Stiftung umgewandelten Vermögen der Eheleute Kurt und Gerda Sieder. Kurt Sieder war 1945 erster Nachkriegsintendant am Stadttheater und gründete im Jahr 1950 das „Theater im Zimmer”, aus dem schließlich das Grenzlandtheater erwuchs.
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