Köln/Wien - Kölner Museum ehrt Österreicherin Lassnig als Zeichnerin

Kölner Museum ehrt Österreicherin Lassnig als Zeichnerin

Von: dpa
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Köln/Wien. Die Österreicherin Maria Lassnig zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Alpenrepublik.

Mit einer umfangreichen Retrospektive ihrer Zeichnungen ehrt jetzt das Kölner Museum Ludwig die fast 90-Jährige.

Gezeigt wird vom 14. März bis zum 14. Juni ein Querschnitt durch das eigenwillige Werk der Österreicherin, die sich malend und zeichnend zwischen informeller Abstraktion und Surrealismus bewegt.

Die teils aquarellierten Zeichnungen sind in den vergangenen 60 Jahren entstanden, teilte eine Sprecherin des Museums am Dienstag mit. Gerade das aktuelle Spätwerk der Wienerin „überrascht mit seiner Frische und Ausdruckskraft”.

Die Kölner Retrospektive setzt laut Museum bei den gestisch- abstrakten Zeichnungen der späten 40er Jahre ein. Hierzu gehört ein ironisches „Selbstportrait als Zitrone” von 1949.

Zu sehen sind ihre „Körpergefühlszeichnungen”, mit denen sie das Thema Körper aus weiblicher Sicht schildert, sowie in New York entstandene Trickfilme.

Seit etwa 20 Jahren wenden sich ihre Motive auch in der Zeichnung stärker malerisch surrealen Tendenzen zu.

Das Museum Moderner Kunst/Stiftung Ludwig in Wien stellt noch bis zum 17. Mai etwa 60 Gemälde von Maria Lassnig vor.

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