Köln: Verstörender Blick auf religiöse Riten in der Kunst

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Nordrhein-Westfalen/ Ein Fotog
Das Werk „Fishman” (1969) des Künstlers Paul Thek, (1933-1988), der sich umfassend mit den Themen Mythologie, Spiritualität und Transzendenz beschäftigt hat. Foto: dapd

Köln. Einen teilweise verstörenden Blick auf die Darstellung von religiösen Riten und Zeremonien in der Kunst liefert eine neue Jahresausstellung im Kunstmuseum Kolumba des Erzbistums Köln.

Unter dem Titel „Art is Liturgy” werden bis zum 15. August 2013 neben Figuren, Gemälden und Kruzifixen auch gewagte Interpretationen von der christlichen Religion geliefert. In einem Werk hängt ein verblüffend echt wirkender Christuskopf an der Wand. In einer anderen Installation aus Wachs wimmeln Schmetterlinge und Larven um ein Stück Fleisch. Bei der Skulptur „Madonna auf dem Mond” aus dem 16. Jahrhundert schwebt eine auf Hörnern hockende Madonna mit dem Christuskind durch den Raum.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht aber der amerikanische Künstler Paul Thek (1933-1988), der sich umfassend mit den Themen Mythologie, Spiritualität und Transzendenz beschäftigt hat. Von ihm stammen auch mehrere Fischer-Figuren. Eine liegt auf dem Boden, bedeckt von unzähligen Fischen, eine hängt festgebunden unter einem Tisch.
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