Klassik-Stars geben sich in Aachen die Ehre

Von: Thomas Beaujean
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Er gehört zu den Stargästen
Er gehört zu den Stargästen der Aachener Meisterkonzerte in der nächsten Saison im Eurogress: der Cellist Mischa Maisky. Das Angebot lässt kaum einen Wunsch offen. Foto: imago/Waldemar Boegel

Aachen. Waren es in der vergangenen Saison junge, aufstrebende Solisten, die das Gesicht der Aachener Meisterkonzerte wesentlich prägten, so bringt die neue Saison in neun Konzerten die Begegnung mit vielversprechenden jungen Dirigenten.

Unter den Solisten dominieren die Pianisten, aber auch die Streicher sind unter anderem mit einem Weltstar wie dem Cellisten Mischa Maisky prominent vertreten. Sieben Orchesterkonzerte und zwei Klavierabende sorgen für eine sehr abwechslungsreiche Konzertfolge.


Renommierte Klangkörper wie das English Chamber Orchestra (2. Oktober 2011), das Residentie Orkest den Haag (Freitag, 4. November), das Scottish Chamber Orchestra (Freitag, 9. März 2012), das Dänische Nationalorchester (14. April 2012) und das Orchestre National du Capitole de Toulouse (8. Mai) sind unter der Leitung junger Dirigenten wie dem Finnen Santtu-Matias Rouvali, dem Spanier Pedro Halffter, dem Engländer Robin Ticciati, dem Dänen Thomas Dausgaard und dem Russen Tugan Sokhiev zu hören. Unter den Pianisten sind der Türke Fazil Say und die Deutsch-Japanerin Alice Sara Ott in Aachen noch in bester Erinnerung. Die Riege wird erweitert mit dem Russen Denis Matsuev.

Das Neue Bachfische Collegium Musicum zu Leipzig mit einem Bach-Händel-Programm (14. Dezember 2011) und das Orquesta Filarmönica de Gran Canaria (6. Februar 2012) komplettieren den Reigen der Orchesterkonzerte.

Solistische Programmhöhepunkte werden Mozarts Violinkonzert A-Dur mit der jungen Deutschen Tanja Becker-Bender, Dvoraks Cellokonzert mit Mischa Maisky, die Kombination von Ravels Klavierkonzert G-Dur und Gershwins „Rhapsody in blue” mit Fazil Say, Schumanns Cellokonzert mit dem Dänen Andreas Brantelid, Griegs Klavierkonzert mit Alice Sara Ott und Rachmaninoffs gewaltiges 3. Klavierkonzert mit dem Russen Denis Matsuev sein.

Große symphonische Literatur wird nur mit der 5. Symphonie des Finnen Jean Sibelius geboten. De Fallas Ballettmusik „Der Dreispitz”, Strauss’ „Till Eulenspiegel” und Mussorksky-Ravels „Bilder einer Ausstellung” bieten brillante Orchestermusik.
Klavierabende mit dem Russen Igor Kamenz (22. November) und dem Schweizer Francesco Piemontesi (27. März) mit jeweils gehaltvollen Programmen geben der insgesamt hochwertigen Reihe eine künstlerisch wertvolle Abrundung.
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