Karibische Träume mit Sebastian Sturm auf Burg Wilhelmstein

Von: Nina Krüsmann
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Servierte Reggae vom Feinsten: Sebastian Sturm in Würselen-Bardenberg. Foto: Nina Krüsmann

Würselen. Völlig versunken scheint Sebastian Sturm in seine Musik zu sein: Die Augen geschlossen, konzentriert er sich ganz auf seine Lieder, mit denen er das Publikum auf Burg Wilhelmstein schon in den ersten Minuten von den Plätzen reißt. Der laue Sommerabend in Würselen könnte nicht passender sein für dieses Konzert, das Jamaica-Feeling auf die Freilichtbühne zaubert.

Cool ist die Musik des gebürtigen Aacheners und seiner Band Exile Airline. Danger Dan am Keyboard, Moses C. an den Percussions, Helmuth Fass am Bass, Philip Breidenbach an der Gitarre und Samuel Reissen an den Drums sorgen für den richtigen Rhythmus.

Auf den Rängen finden sich Jung und Alt, und alle haben gute Laune. Direkt vor der Bühne darf getanzt werden, und das lassen sich Sturms begeisterte Fans nicht zweimal sagen. Der Mann mit dem lila Hemd und der Rastafari-Frisur versetzt alle in Partystimmung – auch mit den Nummern seines neuen Albums „Get Up & Get Going”. Auch zur Indie-Rock Gitarre greift Sturm persönlich.

Mit seinem Debütalbum „This Change is nice“ überraschte Sturm 2006 neben den Kritikern auch die Liebhaber des klassischen Roots-Rock-Reggae. Die von ihm interpretierte Version des Off-Beats fand sofort enormen Anklang. Konträr zum entspannten Tempo seines Sounds entwickelte sich Sturm zum Senkrechtstarter in der Welt der karibischen Klänge. Getragen von der erfahrenen Jin-Jin-Band avancierten die Konzerte zum festen Bestandteil von großen europäischen Festivalbühnen wie Reggaejam und dem Kölner Summerjam.

Das Heimspiel auf der Burg genießt Sturm, der deutsch-indonesische Wurzeln hat, sichtlich. Gemeinsam mit seinen Special Guests, der TUF-Band um Meikel Freialdenhoven, gibt es zum Abschluss ein Lied von Bob Marley, „Soul rebel“.

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