Herzogenrath - Im Bann von Stahl, Glanzlack und skurrilen Bauten

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Im Bann von Stahl, Glanzlack und skurrilen Bauten

Von: eho
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Stahl und Fotografie im Bahnho
Stahl und Fotografie im Bahnhof Eurode: Werke von Joachim Bandau und Irmel Kamp sind dort ab morgen zu sehen. Foto: Stefan Schaum

Herzogenrath. Im wunderbaren Ambiente des Bahnhofs Eurode in Herzogenrath, Bahnhofstraße, präsentiert das Forum für Kunst und Kultur von diesem Sonntag an (Eröffnung: 12 Uhr) bis zum 18. Dezember Malerei und Skulpturen des Aachener Künstlers Joachim Bandau und Fotografien von Irmel Kamp.

Das Thema der Schau nimmt auf gewisse Weise den ganz besonderen Reiz der beiden Ausstellungsräume, ehemals Wartesaal und Büro für den Fahrkartenverkauf, auf: „Im Blickwinkel Architektur”.

Irmel Kamp richtet ihr fotografisches Interesse seit Jahren auf die Architektur, vor allem einzelne Bauten der 20er und 30er Jahre. In ihren Schwarzweißaufnahmen betont sie die Eigenarten der jeweiligen Architekturen mit verblüffend zurückhaltenden und dennoch raffinierten Kompositionen - sei es der skurrile Stil im deutsch-belgischen Grenzraum oder die Extravaganz im israelischen Haifa.

Der gebürtige Kölner, in Aachen und in der Schweiz lebende Joachim Bandau spielt in seinen neueren Objekten aus luftigem Balsaholz, die er in Burma (seit 1989 Myanmar) mit einem schwarzglänzenden Naturlack überziehen lässt, den es nur hier gibt, mit den Gegensätzen von Leichtigkeit und Schwere, polierter Körperlichkeit und der sich darin spiegelnden Raumumgebung.

Die Situation des Bahnhofs mit seinem angrenzenden Bahnsteig, von dem aus man den Ausstellungsraum betreten kann, die maschinelle Kraft und Dynamik der schweren Fahrzeuge komprimiert er in wuchtigen Stahlobjekten auf Eisenrädern. Die minimalistische Ader des Künstlers, sein Sinn für Hauchzarte Momente und Nyancen kommt in seinen schwarzen Aquarellen zum Ausdruck.

Der Leiter des Bahnhofs Eurode und Vorsitzende des Forums für Kunst und Kultur, Fritz G. Rohde, selbst Künstler und 28 Jahre lang Professor für Wasserenergiewirtschaft an der RWTH Aachen, wählte eine spannende gemischte Hängung, die die Werke dialogeich in Beziehung setzt.

Geöffnet: täglich außer montags und samstags von 15 bis 18 Uhr.
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