Kerkrade - Euriade-Ehrennadel in Gold für Bernd Mathieu

Euriade-Ehrennadel in Gold für Bernd Mathieu

Von: Bernd Büttgens
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Freut sich mit seiner Frau Sabine (rechts) über die Euriade-Ehrennadel in Gold: Chefredakteur Bernd Mathieu (2. von rechts). Uberreicht wurde die Auszeichnung von Inna Verjbitskaia, Martha Klems und Werner Janssen (von links). Foto: Andreas Herrmann

Kerkrade. Symphonia, das Motto der diesjährigen Euriade, steht für das gelungene Zusammenspiel, auch für die Kunst des Dialogs. Das euregionale Kulturfestival, das inzwischen weite Kreise zieht, darf - in diesem Sinne - auf eine stimmungsvolle Eröffnung am Samstag in der Abtei Rolduc blicken.

Sowohl das Konzert in der Aula Major mit der Camerata Kiew als auch die vorausgegangene Feierstunde in der Rokoko-Bibliothek mit der Verleihung der Euriade-Ehrennadel in Gold an den Chefredakteur unserer Zeitung, Professor Bernd Mathieu, spiegelten diese Harmonie.

Intendant Professor Werner Janssen und der Vorstand der Euriade fanden gute Gründe, Mathieu für sein Engagement und Wirken im kulturellen und gesellschaftlichen Feld der Euregio auszuzeichnen. Mit großem Ernst und feinem Humor, so sagte Janssen, - „und das nicht nur über die Zeitung, sondern auch in vielen persönlichen Begegnungen” - begleite der Chefredakteur das Geschehen und nehme dabei stets die mitmenschliche Perspektive ein.

Mit der Ehrennadel in Gold steht Mathieu nun in einer Reihe mit engagierten Vorbildern wie etwa der Schauspielerin Iris Berben, dem ehemaligen deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher oder dem vormaligen niederländischen Ministerpräsidenten Dries van Agt.

Janssen erwähnte die Arbeit Mathieus an der Spitze des Hilfswerks unserer Zeitung „Menschen helfen Menschen” und würdigte die pointierte Positionierung des Chefredakteurs auch in kritischen Fragen: „Er zeigt Flagge, er hält das gegebene Wort, Wahrheit und Wahrhaftigkeit bestimmen sein Handeln.”

Bernd Mathieu bedankte sich in der von den Solistinnen Meri Tschabaschwili (Klavier) und Ricarda Schumann (Querflöte) gestalteten Feierstunde ebenso humorvoll wie nachdenklich. „Ich bin dankbar für diesen Preis”, sagte er, „weil er von Menschen kommt, die ein bemerkenswertes, ehrenamtliches Engagement aufbringen, um dieses euregionale Festival Jahr für Jahr auf diesem hohen Niveau zu ermöglichen”. Den Satz des Philosophen Martin Buber, dass alles wirkliche Leben Begegnung ist, findet Mathieu in der Euriade bestätigt.

Das Engagement der Euriade-Macher für die nun erneut anstehende Begegnung junger Menschen aus aller Welt, vorneweg von israelischen und palästinensischen Jugendlichen, könne man nicht hoch genug schätzen. Der Stellenwert der Euriade spiegele sich nicht zuletzt in der Liste der Preisträger der Martin-Buber-Plakette, von Helmut Schmidt bis Michail Gorbatschow, von Klaus Maria Brandauer bis Herman van Veen.

Besonders freut sich Mathieu darauf, dass in diesem Jahr die verdienstvolle Arbeit der niederländischen Aids-Ärzte in Afrika, Hugo und Liesje Tempelman, über die Buber-Plakette und die Euriade noch bekannter gemacht wird.

Gekrönt wurde der Auftaktabend durch das Konzert der Camerata Kiev. Vivaldis „Die vier Jahreszeiten” interpretierte das Ensemble mit der Violinistin Bogdana Pivnenko gekonnt. Nach der Pause folgten mit den Piazzolla-Werken „Adios Nonino” und „Las Quatro Estaciones Portenas” Leckerbissen.

Der Violinist Luis Roggero dirigierte mit leichter Hand und Leidenschaft, es brillierten als Solisten die junge, hochveranlagte Anna Federova am Klavier und der niederländische Cellist Fred Pot.

Minutenlanger Applaus, stehende Ovationen für einen gelungenen Festivalauftakt.
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