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Eine kleine Computermusik dirigieren

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Aachen/Bonn. Sie wollten schon immer die Wiener Philharmoniker dirigieren? Am liebsten die „Kleine Nachtmusik” oder „An der schönen blauen Donau”? Wissenschaftler des Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) haben eine Software entwickelt, die aus Dilettanten Dirigenten macht.

Auf die Bewegungen eines elektronischen Taktstocks reagiert das Programm „so realistisch, als würde man tatsächlich vor einem Orchester stehen”. Wer schlecht dirigiert, wird von den Musikern beschimpft.

Am Mittwoch um 19.30 Uhr kann man im Hörsaal des B-IT, Dahlmannstraße 2, die Software ausprobieren: Im Rahmen des Bonner Beethovenfestes präsentiert Professor Jan Oliver Borchers sein Programm „Personal Orchestra”. Borchers ist Inhaber des Lehrstuhls für Medieninformatik an der RWTH und dem B-IT. Das B-IT ist ein Gemeinschaftsprojekt der TH, des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik und der Uni Bonn.

Mit „Personal Orchestra” sei es möglich, ein großes Orchester „live” zu dirigieren. Dies ermöglicht ein elektronischer Taktstock, dessen Signale an einen Computer weiter gegeben werden. Dort wird in „Echtzeit” eine digitale Aufnahme des Orchesters in Bild und Ton umgesetzt. Das Programm wurde mit den Wiener Philharmonikern für das Haus der Musik in Wien entwickelt und ist dort ein Publikumsmagnet.

Mehr dazu: http://www.uni-bonn.de

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