Ein Riesenfest der schönen Stimmen

Von: eho
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Die „Macher” der Aachener Ch
Die „Macher” der Aachener Chorbiennale: (von links) Kulturbetriebsleiter Olaf Müller, der musikalische Leiter Ansgar Menze, Chorleiter Fritz ter Wey, GMD Marcus Bosch, Theter-Verwaltungs-Chef Udo Rüber, Intendant Michael Schmitz-Aufterbeck und Kulturdezernent Wolfgang Rombey (vorn). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. 80 Chöre, 2000 Sänger, 15 Konzerte und eine „Lange Chornacht”: „Das Programm der 2. Internationalen Aachener Chorbiennale steht”, verkündeten am Donnerstag die Veranstalter und Organisatoren des Festivals, allen voran Aachens Kulturdezernent Wolfgang Rombey.

15 Tage lang, vom 19. Juni bis zum 3. Juli, erklingen die schönen Stimmen in Aachens Kirchen, dem Krönungssaal des Rathauses, in Museen und sogar im ehemaligen Elysee-Kino, heute ein Tanzpalast. Mindestens 12.000 Zuhörer fanden sich 2009 beim ersten Mal ein, Rombey ist sicher, „dass wir diesen Erfolg diesmal noch übertreffen”.

Garanten dafür sind unter anderem jene vier Aachener Chöre, die das Ganze mit aus der Taufe gehoben haben: Der Junge Chor Aachen, der Aachener Kammerchor, der Madrigalchor und Carmina Mundi. Sie betreuen jeweils einen internationalen Chor, mit dem sie gemeinsam ein Doppelkonzert geben. Das sind Grex Vocalis (Oslo), Rochester Chathedral Choir, Collegium Vocale zu Franziskanern (Luzern) und Witlof Bay (Namur). Außerdem präsentiert sich die gesamte Aachener Chorlandschaft in seiner ganzen Vielfalt und Farbenpracht.

Die sieben besten ausjurierten Chöre der Städteregion geben ein Konzert im Krönungssaal (27. Juni, 19.30 Uhr). Hier ist der Eintritt ebenso frei wie bei vier „Lunchkonzerten” zur Mittagszeit und bei der Langen Chornacht (2. Juli, 18 bis 24 Uhr), wenn rund 60 Chöre die gesamte Innenstadt zu einem klingenden Konzertsaal machen. Für Marcus Bosch ist das der „emotionale Höhepunkt”, der allein noch übertroffen wird vom anschließenden „Farewell” (Lebewohl) auf dem Markt vor dem Rathaus, wenn um Mitternacht Tausende Menschen gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen” singen.

Aber bis dahin gibt es reichlich chorale Bonbons zu genießen: etwa in Monschau bei einem „Satellitenkonzert” von Grex Vocalis (23. Juni, 20 Uhr, Aukirche) oder beim Auftaktkonzert des WDR Rundfunkchors (19. Juni, 20 Uhr, St. Paul). Das eigentliche Eröffnungskonzert bestreiten Grex Vocalis und Der Junge Chor (24. Juni, 20 Uhr, St. Adalbert). Und wenn die Singakademie Dresden und der Kammerchor des Bachvereins (2. Juli, 22 Uhr) die „Passion zur Nacht” von Rudolf Mauersberger erklingen lassen, schließt sich auf ganz besondere Weise ein Kreis: Der berühmte Komponist hatte beide Chöre einst geleitet.

Motto: „Very British”

Das Motto des Festivals lautet „Very British” und prägt das musikalische Programm, allerdings nicht bis zum letzten Punkt.

50 Prozent der Karten sind bereits verkauft, besonders empfohlen wird der Generalpass, der bei einem Preis von 59 Euro (ermäßigt 39 Euro) zum Besuch aller Veranstaltungen berechtigt. Ansonsten kostet die Karte zu einem Chorkonzert 15 Euro (ermäßigt zehn Euro). Den Generalpass gibt es ausschließlich an der Kasse des Aachener Theaters.
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