Köln - Drahtig, markant, überzeugend: Peter Maffay

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Drahtig, markant, überzeugend: Peter Maffay

Von: Susanne Schramm
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Dynamisch wie eh und je: Peter Maffay mit seiner Band beim Konzert am Mittwochabend in der Kölner Philharmonie. Foto: Thomas Brill

Köln. Diese „Eiszeit” ist so heiß wie ein Vulkanausbruch. Nach mehr als zwei Stunden Konzert ziehen Peter Maffay und seine Band bei der ersten Zugabe noch einmal alle Register. Im Konzertsaal kracht es - und zwar mächtig.

Mit dem Hit von 1982 ist der Abend aber noch lange nicht zu Ende. Erst nach fast drei Stunden lassen die begeisterten Fans „ihren” Peter ziehen.

In Zeiten, wo andere Künstler bereits nach 90 Minuten Ermüdungserscheinungen zeigen, ist das spektakulär. Aber für Frontmann Maffay und seine fantastischen Mitstreiter - allen voran der Meister der Slide-Guitar Carl Carlton, der nach drei Jahren Pause 2008 zur Band zurückkehrte, Drummer Bertram Engel, Keyboarder Jean-Jacques Kravetz, dessen Sohn Pascal (Gitarre und Keyboard), Bassist Ken Taylor und Gitarrist Peter Keller - ist das normal.

Diese Tatsache, und auch die Art des Zusammenspiels - kraftvoll, dynamisch und virtuos - mag mit dafür verantwortlich sein, dass Maffays Tour zur CD „Ewig” schon jetzt ausverkauft ist. Von Ende Januar bis Anfang April stehen 54 Philharmonien und Konzerthäuser auf dem Plan. Am Mittwochabend ist die Kölner Philharmonie die 21. Station. Das Konzert ist klar strukturiert.

Es besteht, wie Maffay vorab erläutert, aus drei Teilen. Am Anfang steht die neue CD, von der es sieben Stücke gibt. Als Frontmann ist der zierliche Sänger drahtig und energiegeladen wie eh und je. Stimmlich ist und bleibt er markant und überzeugend.

Im Mittelteil werden Kompositionen der Mitmusiker vorgestellt. Im dritten Teil sind die großen, alten Hits an der Reihe. Angeführt von „Über sieben Brücken”, ursprünglich von Karat, aber durch Maffay zum Blockbuster veredelt. Vor der letzten Zugabe schaut Überraschungsgast Udo Lindenberg vorbei - nicht, um zu singen, sondern nur, um kurz „Hallo” zu sagen. „Ewig”, das Titelstück der letzten CD, ist Abschluss und Ausblick zugleich. Denn die Tour 2009 geht weiter: mit neun zusätzlichen Open-Air-Konzerten im Sommer.

Für das einzige Open Air-Konzert in NRW, am Freitag, 12. Juni, 20 Uhr, im Westfalenpark Dortmund, gibt es noch Karten.
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