Bonn - Bonner Macke-Haus würdigt die Malerei von Hans Thuar

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Bonner Macke-Haus würdigt die Malerei von Hans Thuar

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Bonn. Zum 125. Geburtstag des Malers Hans Thuar widmet das August-Macke-Haus in Bonn dem Künstler die Ausstellung „Im Garten der Kunst”.

Seit 1995 ist sie mit 50 Werken die erste umfassende Schau des engen Freundes von August Macke. Mit seinen leuchtenden Landschaften, farbintensiven Stillleben und psychologisch feinsinnigen Porträts gehört Thuar zum inneren Kreis der rheinischen Expressionisten. Er wurde 1887 in Lübben im Spreewald geboren. Die Kindheit verbrachte er in Köln. Mit elf Jahren verlor er bei einem Unfall beide Beine. Macke wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft.

Thuar malte kraftvoll und expressiv. „Es ist mir immer wieder klar, dass ich ein Maler der Farbe bin. Alle Sujets werden immer nur Objektträger für die farbige Vision sein”, schrieb er 1943 in einem Rückblick auf seine künstlerische Entwicklung.

Der Tod Mackes unterbrach 1914 das Schaffen von Thuar. Erst 1920 malte er wieder. Thuar starb 1945. Sein Nachlass mit 200 Gemälden und jeweils 80 Zeichnungen und Aquarellen befindet sich im Besitz des Kunstmuseums Bonn und der Familie.
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