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Ausstellung in Bundeskunsthalle widmet sich privaten Sammlern

Von: ddp
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Ausstellung "Neugierig"
145 Werke von 57 Künstlern aus privaten Sammlungen Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz werden vom 29.01.-02.05. zu sehen sein. Foto: dpa

Bonn. Um die Kunst der vergangenen zehn Jahre und das Verhältnis zwischen privaten Sammlern und Museen geht es in der Ausstellung „Neugierig?” der Bundeskunsthalle in Bonn. Bis zum 2. Mai können sich Besucher einen Überblick darüber verschaffen, was die Kunstszene in den ersten zehn Jahren des 21. Jahrhunderts bewegte und welche Rolle private Sammler spielen.

Das Besondere an der Schau: Bilder, Objekte und Installationen sind keine Leihgaben anderer Museen, sie stammen auch nicht direkt aus den Künstlerateliers. Die Ausstellung zeigt Kunst, die private Sammler in den vergangenen Jahren in ihre Sammlungen aufgenommen haben.

Sein Haus wolle ein Schaufenster der Kunstlandschaft und ein Forum der Vermittlung zwischen Sammlern und Museen sein, sagte der Intendant der Bundeskunsthalle, Robert Fleck, am Donnerstag bei der Vorstellung der Ausstellung. Bei der Betrachtung des globalisierten Kunstmarkts der 90er und 2000er Jahre falle auf, dass Deutschland sowohl bei den Künstlern als auch bei den privaten Sammlungen die wesentliche Großmacht hinter den USA bilde. Die privaten Sammler hätten erwerben können, was den öffentlichen Museen und Kunsthallen wegen schwacher Finanzen verwehrt geblieben sei.

Mit der ersten Ausstellung dieser Art - weitere sollen folgen - will die Bundeskunsthalle den privaten Sammlern eine Plattform bieten. 25 Sammler wurden angesprochen. Alle hätten positiv reagiert, berichtete Fleck. In der aktuellen Ausstellung sind 145 Werke von 57 Künstlern aus 15 privaten Sammlungen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zu sehen. Fast ausnahmslos sind die Künstler in den 60er und 70er Jahren geboren.

Der Dialog und die Blicke in die Sammlungen hätten gezeigt, dass sehr breit gesammelt werde, sagte Fleck. Darunter seien viele Künstler, die nicht auf der Hitliste der Auktionshäuser stünden. Aber die Auswahl sei sehr stimmig für das wirkliche Kunstschaffen heute. Rund ein Drittel der Künstler nähmen ausdrücklich Bezug auf die Ausdrucks- und Formensprache der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Das geschehe auf eine sehr unverkrampfte Art und Weise.

Die Bundeskunsthalle ist dienstags und mittwochs von 10.00 bis 21.00 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
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