17 Filme mit NRW-Förderung auf der Berlinale

Von: dpa
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Bei den 60. Internationalen Filmfestspielen konkurrieren insgesamt 17 Filme mit Förderung aus Nordrhein-WestfalenBerlin um die Goldenen und Silbernen Bären. Foto: ddp

Düsseldorf. Insgesamt 17 Filme mit Förderung aus Nordrhein-Westfalen werden auf der kommenden Berlinale zu sehen sein. Mit „Jud Süß - Film ohne Gewissen” von Oskar Roehler und „Bal” von Semih Kaplanoglu, die beide im Wettbewerb des Festivals laufen, haben zwei dieser Produktionen sogar Chancen auf einen der begehrten „Bären”.

Das teilte die Filmstiftung NRW am Montag in Düsseldorf mit. In der Reihe Berlinale Special sind zwischen dem 11. und 21. Februar Jo Baiers „Henri 4”, der Pina-Bausch-Film „Tanzträume” von Anne Linsel und Matti Geschonnecks „Boxhagener Platz” zu sehen.

„Jud Süß” erzählt die Geschichte des Schauspielers Ferdinand Marian, der die Hauptrolle in Veit Harlans NS-Propagandafilm „Jud Süß” übernommen hatte. Tobias Moretti spielt Marian, in weiteren Rollen sind laut Filmstiftung Moritz Bleibtreu, Armin Rohde und Martina Gedeck zu sehen.

Mit „Bal” beende Semih Kaplanoglu eine Trilogie, deren zweiter Teil „Süt” derzeit in den deutschen Kinos läuft. Im dritten Teil erzählt der türkische Regisseur von der Suche eines Mannes nach seinem vermissten Vater in den anatolischen Bergen.

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