Wie war das, als die Berliner Mauer fiel?

Wie war das, als die Berliner Mauer fiel?

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Mauerfall
Jubelnde Menschen stehen auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor. An diesem Abend fiel die Berliner Mauer. Tausende Menschen feierten und umarmten sich vor Freude. Foto: dpa

Bis zum Fall der Berliner Mauer war es ein weiter Weg: Hunderttausende Menschen in der DDR demonstrierten für die Freiheit. Am Morgen des 9. November 1989 setzten sich einige Politiker zusammen. Sie sprachen darüber, ob die Menschen in der DDR künftig überallhin reisen dürfen.

Am frühen Abend gab ein wichtiger DDR-Politiker eine Pressekonferenz. Das heißt, er beantwortete viele Fragen von Reportern. Kurz zuvor hatte der Politiker die neue Reise-Regelung bekommen. Aber er hatte sie wohl noch nicht gelesen. Als ihn ein Reporter danach fragte, wusste der Politiker nicht, was er antworten sollte. Er kramte in dem dicken Stapel Papier. Der Politiker druckste herum. Da – endlich hatte er das Blatt mit der neuen Regelung gefunden.

Kurz darauf sagte er den entscheidenden Satz: „Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen.“ Die Reporter wunderten sich und fragten nach: Ab wann gilt das? Unsicher stammelte der Politiker: „Das tritt nach meiner Kenntnis... ist das sofort, unverzüglich.“ Da verbreitete sich die Nachricht rasend: „Die Mauer ist geöffnet!“

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