Wie funktioniert die Rettung aus einer Höhle?

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Diese Retter arbeiten dort, wo kein Krankenwagen oder Hubschrauber hinkommt. Ihr Einsatzgebiet: tiefe Schluchten, enge Gänge und Gesteins-Brocken. Gemeint sind die Leute von der Höhlenrettung.

Sie müssen topfit sein und gut klettern können. Im Bundesland Bayern ist gerade ein Unfall in einer Höhle passiert. Dort hat sich ein Forscher in einer Tiefe von etwa 1000 Metern verletzt. Ein Stein war herabgestürzt und hatte ihn getroffen. Nun versuchen Retter, den Mann aus der Tiefe zu holen.

Wie so eine Höhlen-Rettung funktioniert, erklärt Expertin Fee Gloning. Sie bildet Retter im Bundesland Baden-Württemberg aus. „Wichtig ist es, zuerst zu erfahren, wie es dem Patienten geht.“ Dafür wird meist ein Zweier-Team losgeschickt. Die Retter haben etwa Seile dabei, um sicher nach unten zu gelangen. Außerdem tragen sie Helme, auf denen Lampen angebracht sind und haben Verbands-Zeug dabei.

Da es in den Höhlen meist recht kalt ist, haben die Retter auch Wärmedecken dabei. Außerdem versuchen sie in der Regel eine Telefon-Leitung in der Höhle einzurichten. „Dann können sie von unten sagen, wie die Lage ist“, sagt Fee Gloning. Dann überlegen die Experten, wie die Rettung organisiert wird.

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