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Was passiert jetzt in der Ukraine?

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Menschen in der Ostukraine demonstrieren gegen die prorussischen Separatisten. Foto: dpa

Kiew. Am Sonntag ist nicht nur für uns ein wichtiger Tag. Dann sind die Kommunal- und die Europawahlen. Auch die Menschen in der Ukraine dürfen am Sonntag ihre Stimme abgeben. In der Ukraine wird ein neuer Präsident gewählt. Der alte, Viktor Janukowitsch, war nach den Protesten auf dem Maidan-Platz in Kiew gestürzt worden.

Die Menschen in der Ukraine erwarten den Sonntag mit großer Spannung. Viele hoffen, dass die Wahl dazu führt, dass es auf gar keinen Fall zu einem Bürgerkrieg in dem Land kommt. Im Osten der Ukraine ist die Lage aber nach wie vor kritisch. Denn da wollen bewaffnete Männer, prorussische Separatisten, zum Beispiel dafür sorgen, dass Menschen gar nicht zur Präsidentenwahl gehen können.

Ein sehr reicher und damit auch sehr einflussreicher Mann – man nennt ihn auch einen Oligarchen – hat aber gesagt: So geht das nicht! Er heißt Rinat Achmetow. Ihm gehören nicht nur mehr als 100 Firmen, er ist auch der Hauptsponsor des Fußballclubs Schachtjor Donezk. Der Verein gilt als einer der besten Clubs in Osteuropa. Das Stadion, das Rinat Achmetow ganz alleine bezahlt hat, gilt als eines der modernsten in Europa. Es war auch Austragungsort bei der EM 2012.

Der 47-jährige Oligarch stammt aus einer tatarischen Bergarbeiterfamilie. Übrigens gehört ihm auch ein Penthouse in London, am Hyde Park. Dafür hat Achmetow 161 Millionen Euro bezahlt. Von den Separatisten will sich Achmetow keine Vorschriften machen lassen. Dass er jetzt so offen Position gegen die Separatisten bezogen hat, hängt vermutlich aber auch damit zusammen, dass er die Sanktionen der USA und EU zu spüren bekommt.

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte übrigens, die russischen Truppen würden von den Grenzen der Ukraine verschwinden. Ob das wirklich so ist, war am Mittwoch nicht klar.

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