Was können Zitteraale Besonderes?

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Forscher haben jetzt herausgefunden: Zitteraale senden auch Stromschläge aus, um Beute aufzuspüren. Foto: imago/blickwinkel

Diese Fische stehen unter Strom: Zitteraale können heftige Stromschläge erzeugen. Fast der ganze Körper der Tiere ist mit Organen besetzt, die Strom erzeugen können. Das machen die Zitteraale zum Beispiel, um ihre Beute zu lähmen.

Aber nicht nur das. Forscher haben jetzt herausgefunden: Zitteraale senden auch Stromschläge aus, um Beute aufzuspüren. Diese Stromstöße sind eher schwach. Sie lösen bei den Beutefischen Zuckungen aus. Die Zitteraale nehmen das wahr und finden so ihre Beute.

Trotz ihres Namens sind Zitteraale übrigens keine Aale. Sie gehören stattdessen zu den Neuwelt-Messerfischen. Ihren Namen haben die Zitteraale, weil sie Aalen vom Aussehen ähneln. Denn Zitteraale haben einen langen schlangenähnlichen Körper. Sie werden bis zu zweieinhalb Meter lang und 20 Kilogramm schwer. Zitteraale leben in schlammigen Gewässern in Südamerika, zum Beispiel in den Flüssen Amazonas und Orinoco. Ihre besonderen Strom-Organe benutzen die Fische auch für andere Dinge. Etwa um sich zu verteidigen oder um sich zurechtzufinden.

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