Was hilft, wenn das Essen zu scharf war?

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Chili
Scharfe Sache: Chili-Schoten bekommen aufgrund ihrer Schärfe nicht jedem. Foto: dpa

Es kratzt und brennt im Mund. Tränen schießen in die Augen. Die Luft bleibt weg. Das passiert, wenn man scharfes Essen isst, zum Beispiel Chili-Schoten.

Die Wissenschaftlerin Désirée Schneider wollte wissen: Was hilft am besten gegen das höllische Brennen? Das ist auch interessant für Leute, die im Beruf scharfe Sachen probieren müssen. Für die Tests tranken die Forscherin und mehrere Testpersonen Wasser. Darin war der Stoff aufgelöst, der Chili-Schoten so scharf macht. Er heißt Capsaicin. Anschließend probierten die Tester verschiedene Lebensmittel. Dann bewerteten sie, welche Mittel die Schärfe am besten mildern.

Man wusste schon: Fett, Stärke und Zucker mildern Schärfe. Wenn man nach Chili zum Beispiel Milch trinkt, brennt es weniger. Oder Kondensmilch, die mit Zucker gesüßt ist.

Am besten aber hilft noch etwas anderes: der Frischkäse Mascarpone auf Toastbrot, das nicht geröstet ist. Das Capsaicin löst sich im Fett des Frischkäses. Und das Toastbrot reibt die Schärfe wie ein Zungenschaber von den Rezeptoren auf der Zunge, erklärt die Forscherin. Bis sie das herausgefunden hatten, mussten die Tester allerdings leiden.

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