Warum wollen Forscher wissen, was Ihr esst?

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Das ist eine Ernährungspyramide: Sie steht in einem Forschungsinstitut in Dortmund. Man kann darauf erkennen, was gesund ist. Foto: dpa

Dortmund. Öl, Süßigkeiten und Chips stehen oben, dann kommen Fleisch, Eier, Fisch und Milch. Ganz unten sind Brot, Nudeln, Obst und Gemüse abgebildet. Die verschiedenen Lebensmittel sind auf einer Pyramide zu sehen.

Unten auf der Ernährungspyramide – wo sie am größten ist – werden Sachen gezeigt, die Kinder und Jugendliche besonders häufig essen sollen. Und oben sind Lebensmittel, die nur ganz selten auf dem Speiseplan stehen sollten. Die Pyramide steht im Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Das ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Das ist da, wo der BVB spielt.

An dem Forschungsinstitut in Dortmund arbeiten mehrere Wissenschaftler. Sie nehmen ganz genau unter die Lupe, was Kinder und Jugendliche in Deutschland essen.

„Ich finde toll, dass es bei unserem Beruf um etwas geht, was jeden betrifft“, sagt die Ernährungs-Forscherin Annett Hilbig. Doch wie sieht die Arbeit der Wissenschaftler genau aus? Die Ernährungsforscher sammeln vor allem jede Menge Informationen und gucken sie sich dann an. Zum Beispiel kommen regelmäßig Kinder und Jugendliche für Studien nach Dortmund. „Sie werden gemessen, gewogen und es wird aufgeschrieben, was sie an drei Tagen hintereinander gegessen haben“, erklärt Annett Hilbig.

Und dann? „Wir schauen uns an, welche Auswirkungen die Ernährung für die Entwicklung der Kinder hat“, erklärt der Forscher Lars Libuda. Außerdem untersuchen die Wissenschaftler, ob es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und bestimmten Krankheiten gibt.

Manchmal gehen die Forscher auch selbst in Schulen und machen dort Untersuchungen. Dort testen sie zum Beispiel, ob sich Kinder besser konzentrieren und besser lernen können, wenn sie in der Schule zu Mittag gegessen haben.

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