Mondlandung: Was geschah vor 45 Jahren?

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Neil Armstrong hat hier seinen Kollegen Buzz Aldrin fotografiert. Selfies gab es damals leider noch nicht. Foto: dpa

Berlin. Es war ein Tag im Mai 1961, vor mehr als 50 Jahren. Da hielt der Präsident des Landes USA eine Rede. Er sagte ungefähr Folgendes: Ich finde, wir sollten einen Menschen zum Mond schicken! Er soll dort mit einem Raumschiff landen und wieder sicher auf die Erde zurückkehren. Das Ganze, so fand der Präsident, sollte innerhalb der nächsten neun Jahre passieren.

Bis dahin war nur ein amerikanischer Raumfahrer im Weltall gewesen. Und das auch nur kurz. Das Raumschiff umrundete damals nicht einmal komplett die Erde. Nun sollte es gleich zum Mond gehen? „Das war sehr mutig“, sagt der Forscher Ralf Jaumann. Viele Fachleute stellten sich den Flug zum Mond einfach vor. Sie dachten: Das schaffen wir schon – irgendwie. „Sie hatten keine Vorstellung von den Problemen oder den Gefahren“, sagt der Fachmann.

Am 16. Juli ging es los

Aber sie schafften es. Am 16. Juli 1969 düsten drei Raumfahrer mit einer Rakete davon. Ihre Namen sind Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins. Sie waren die Mannschaft der Apollo-11-Mission. Drei Tage reisten sie durch das Weltall. Dann erreichten sie ihr Ziel: den Mond. Nun mussten sich die drei Raumfahrer voneinander trennen. Michael Collins blieb als Pilot im großen Raumschiff zurück. Er sauste auf einer Umlaufbahn immer wieder um den Mond und wartete auf die Rückkehr seiner Kollegen. Neil Armstrong und Buzz Aldrin stiegen in die Mondfähre.

Das war ein kleines, leichteres Raumschiff. Es wurde in einer Art Kofferraum des großen Raumschiffes transportiert. Die Mondfähre wurde extra für die Landung auf dem Mond gebaut. Denn das Problem war: Die Raumfahrer mussten den Mond wieder verlassen. Mit dem großen, schweren Raumschiff hätte das nicht funktioniert. Man hätte riesige Raketen dafür gebraucht und jede Menge Antrieb. Sonst wären sie vom Mond nicht weggekommen. Schuld ist seine Anziehungskraft.

Doch beinahe wäre die Landung schiefgegangen: Die Mondfähre war zu schnell und auch der Computer machte Probleme. Die Fähre sauste an ihrem geplanten Landeplatz ein Stück vorbei. Doch die Raumfahrer behielten die Nerven. Sie steuerten die Fähre von Hand – und schafften es. Sie landeten am 20. Juli sicher auf dem Mond, im sogenannten Meer der Ruhe. „Da war auch eine große Portion Glück dabei“, sagt Ralf Jaumann.

Am 21. Juli, früh morgens, war es soweit. Der erste Mensch setzte seinen Fuß auf den Mond. Es war Neil Armstrong. Er sagte den Satz: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Der Satz ist seitdem weltberühmt.

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