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Zahlenakrobatik beim Campus-Richtfest

Von: Sebastian Dreher
Letzte Aktualisierung:
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Richtfest im RWTH-Campus: von links OB Marcel Philipp, Günter Carpus (Carpus + Partner), Architektin Martina Langanke, Ralf Wagemann (Gegra), Harald Mohren und Professor Thomas Schmitz-Rode (Angewandte Medizintechnik). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. 3050 Kubikmeter Stahlbeton für 4180 Quadratmeter Nutzungsfläche bei einer Investition von zehn Millionen Euro. Beim Richtfest des ersten Campus-Melaten-Gebäudes, des Zentrums für Bio-Medizintechnik (ZBMT) im Cluster Bio-Medizintechnik, wurde mit einer Menge Zahlen jongliert.

Der Rohbau steht, man ist gut im Zeitplan, und die Fertigstellung des Baus ist für April 2011 vorgesehen. „Das erste Gebäude solch eines wichtigen Projektes wird natürlich besonders stark beobachtet”, sagte Ralf Wagemann, Geschäftsführer der städtischen Gewerbegrundstücks-Gesellschaft (Gegra). „Wir sind deswegen froh, dass alles so gut geklappt hat.”

Das ZBMT bietet etablierten ebenso wie Start-Up-Unternehmen aus dem universitären Umfeld einen Top-Standort in unmittelbarer Nähe zu Uni-Klinikum und Helmholtz-Institut. Das Zentrum gliedert sich zu 60 Prozent in Büro- und zu 40 Prozent in Laborflächen, die nahezu alle „vor Bauabschluss vermietet werden konnten”, so Wagemann.

Obwohl die Mieter der einzelnen Räume und Forschungsflächen bei der Konzeption des Gebäudes nicht bekannt waren, konnte eine große Flexibilität für die Nutzung erreicht werden. Durchlaufende Versorgungsschächte und durchlässige Räume gewährleisten technische Nachrüstung und größtmöglichen Austausch der Mitarbeiter.

Der Anteil der Fensterfläche an der Gesamtfassade beträgt 40 Prozent und garantiert einen hohen Lichtanteil bei gleichzeitiger Unterschreitung der vorgegebenen Energieverbrauchswerte. „Wir haben die Labore ausschließlich an der Nordseite untergebracht”, so die leitende Architektin Martina Langanke vom ausführenden Planungsbüro Carpus + Partner. „So vermeiden wir eine unerwünschte Erwärmung durch Sonneneinstrahlung.”

Oberbürgermeister Marcel Philipp gab sich sichtlich erleichtert über die reibungslose Fertigstellung des ersten Campus-Baus. „Häufig ist die Stimmung gegenüber einer großen Unternehmung davon abhängig, wie die erste Umsetzung gelingt”, erklärte der OB. „Ich sehe, dass wir auf einem guten Weg sind.”
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