Verdienstkreuz für Professor Ekkehard Genth

Von: Daniel Gerhards
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Professor Ekkehard Genth (Mitte) erhielt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik aus der Hand von Städteregionsrat Helmut Etschenberg (links). An der Feierstunde im Haus der Städteregion nahm auch OB Marcel Philipp teil. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Professor Ekkehard Genth (65) erhielt jetzt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik aus der Hand von Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Der mittlerweile pensionierte Arzt wirkte bis vor drei Jahren in der Burtscheider Rheumaklinik.

Der gebürtige Stuttgarter ist seit 1993 RWTH-Professor. Er erforschte Autoimmunerkrankungen der Gelenke. Die Forschungsarbeit Genths ist in mehr als 250 Veröffentlichungen dokumentiert.

Der Orden würdige besonders den ehrenamtlichen Einsatz Genths, erklärte Etschenberg: „Wenn sich jemand mit Herz und Seele in seinem Beruf engagiert und darüber hinaus noch so viel ehrenamtliche Arbeit leistet, dann ist das besonders zu würdigen.”

Genth ist Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, zudem hatte er zehn Jahre lang den Vorsitz des Regionales Kooperativen Rheumazentrums Aachen-Köln-Bonn inne.

Genth engagierte sich in zahlreichen Arbeitskreisen zum Wohle der Patienten. Er entwickelte Patientenschulungen und macht sich für die Aus- und Weiterbildung in seinem Fachbereich stark.

So war er entscheidend an der Entstehung und Konzipierung der Aachener Rheuma-Akademie beteiligt. OB Marcel Philipp hob den hohen Stellenwert des Engagements hervor: „Das ist für die Stadt Aachen von Bedeutung, weil wir als Gesundheitsstandort wahrgenommen werden.”

Bei seiner Arbeit konnte Genth immer auf die Unterstützung seiner Familie und seiner Kollegen bauen. Seine Ehefrau Annelie Genth, selbst promovierte Rheumatologin, habe immer „alles mitgetragen und ertragen”.

Die Ausbildung der Rheumatologen liegt dem Mediziner noch heute am Herzen. „Das Rheuma hat mich immer noch nicht losgelassen.” Eine solide Ausbildung der Ärzte müsse stets auf dem neuesten Stand sein , fordert Genth. Denn „das Fach hat sich durch neue Therapien revolutioniert”.
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