Uni Düsseldorf klärt Land über Einsatz von Studiengebühren auf

Von: ddp
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Düsseldorf. Im Streit um die Verwendung von Studiengebühren gibt sich das Land nun mit den Erklärungen der Universität Düsseldorf zufrieden.

Die Hochschule habe die sofortige Investition der im Vorjahr eingenommenen Studienbeiträge in die Verbesserung von Studium und Lehre sichergestellt, teilte Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag mit.

Dies gehe aus dem überarbeiteten Konzept hervor, das die Hochschule fristgerecht am vergangenen Freitag dem Land vorgelegt hatte. Außerdem habe die Universität angekündigt, auch die Studiengebühren dieses Jahres bis Ende Dezember komplett auszugeben oder an konkrete Projekte zu binden.

Insgesamt wird die Universität Düsseldorf nach eigener Darstellung da­mit in diesem Jahr über 14 Millionen Euro aus Studiengebühren für die Verbesserung von Studium und Lehre ausgeben. Der zu Jahresmitte noch vorhandene und vom Ministerium monierte Überschuss in Höhe von fünf Millionen Euro aus Studienbeiträgen des Vorjahres werde damit vollständig abgebaut.

Die Universität Düsseldorf ist eine von vier Hochschulen, die vom Ministerium aufgefordert worden waren, bis Mitte Juli über die Verwendung der Einnahmen aus Studienbeiträgen zu berichten, die zum Jahreswechsel noch nicht ausgeben waren.

Die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Deutsche Sporthochschule Köln legten den Angaben zufolge fristgerecht die Konzepte zur Verwendung der Studienbeiträge vor. Sie konnten darlegen, dass die Gelder inzwischen ausgegeben wurden, für konkrete Projekte verplant sind oder in Kürze ausgegeben werden.

Mit den Angaben der Uni Düsseldorf war das Land zunächst nicht zufrieden. 2006 hatte die CDU/FDP-Landesregierung ein Gesetz beschlossen, wonach die 33 staatlichen Universitäten und Fachhochschulen in NRW Studiengebühren erheben dürfen. An 29 dieser Hochschulen gibt es mittlerweile Studiengebühren.

In der Regel sind dies 500 Euro pro Semester. Nur die Kunstakademie Düsseldorf, die Fachhochschule Düsseldorf, die Fernuniversität Hagen und die Kunsthochschule für Medien in Köln nehmen keine Gebühren.
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