Aachen - Studenten aus Aachen und Maastricht musizieren gemeinsam

Studenten aus Aachen und Maastricht musizieren gemeinsam

Von: Edda Neitz
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Aachen. Musik verbindet. Das trifft auf das Aachener Collegium Musicum, Orchester der RWTH, auf jeden Fall zu.

Bereits zum zweiten Mal gaben sie zusammen mit dem Studentenorchester der Universität von Maastricht ein Konzert zum Semesterabschluss in der Aula der RWTH. „In dieser großen Besetzung von zirca 120 Musikern können wir besonders anspruchsvolle Sinfonien angehen”, sagt Dirigent Hub Pittie, der das Orchester und den Studentenchor leitet.

Für das Abschlusskonzert wurden Sinfonien russischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts ausgewählt. Das Konzert begann mit der sinfonischen Dichtung „Russia” von Mili Balakirew, der bei seinen Werken gerne auf russischem Kulturgut aufbaute.

Virtuos und doch leicht

Ein Highlight an diesem Abend war die Klavierbegleitung durch Christian Fritz, Student bei Professor Engel an der Essener Folkwang-Hochschule. Mit bemerkenswerter Virtuosität und erfrischender Leichtigkeit spielte er - mit Orchesterbegleitung - das Klavierkonzert Nr.2c-moll, op.18 von dem bekannten Russen Sergei Rachmaninow. Christian Fritz überzeugte das Publikum und gab als Zugabe noch einen Solopart, eine Polonaise von Frédéric Chopin. Den Abschluss bildete die abwechslungsreiche Sinfonie Nr.5 d-moll, op.47 von Dmitri Schostakovitsch.

„Wir freuen uns sehr, dass der Konzertpianist Christian Fritz gekommen ist, um auch unseren neuen Konzertflügel einzuweihen”, sagte Maschinenbaustudent Peter Tönnies, Stimmführer der zweiten Geige. Zwischen 60 und 70 Musiker und Musikerinnen gehören zum Collegium Musicum. „Jeder, der gerne spielt, kann mitmachen”, sagt Tönnies, der sich um die Organisation der Konzerte kümmert. „Viele ehemalige Studenten, aber auch Mitarbeiter der Hochschule spielen bei uns”.

Auch der Chor, der von der Medizinstudentin Kathrin Miethe betreut wird, gab sein Abschlusskonzert jetzt zusammen mit dem Chor der Maastricher Universität. Hier ging der Blick in den Westen. Amerikanische Stücke standen auf dem abwechslungsreichen Programm, das von moderner Klassik nach Lauridsen über Folk Song bis zur Popmusik von Billy Joel reichte. Die Medizinstudentin schätzt die Kontakte und Gemeinschaft, die durch den Chor entstehen und sagt dazu: „Wir singen deshalb so gut, weil wir uns so gut verstehen”. Musik verbindet.
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