Aachen - Schnuppertage für Schüler an der RWTH

Schnuppertage für Schüler an der RWTH

Von: Jan Mönch
Letzte Aktualisierung:
schnupper_bu
Jede Menge zu tun haben die Studienberater der RWTH am ersten von drei Schnuppertagen an der Aachener Hochschule. Foto: Harald Krömer

Aachen. Vor allem die Umstellung auf die Abschlüsse Bachelor und Master haben dafür gesorgt, dass Deutschlands Oberstufenschülern jede Menge Fragezeichen im Kopf umher schwirren.

Das jedenfalls ist der Eindruck von Wolfgang Loggen, dem Leiter der Zentralen Studienberatung. „An der TH sind die altbekannten Abschlüsse Magister und Diplom komplett abgeschafft, der Bedarf nach Informationen ist gestiegen.”

Dem begegnet die Rheinisch-Westfälisch Technische Hochschule (RWTH) mit den Beratungstagen für Oberstufenschüler, die noch bis Donnerstag laufen. Nicht, dass es der TH an Bewerbern mangeln würde. Doch dass die kommenden Generationen „Ersties” am Tag der Immatrikulation auch die richtige Entscheidung getroffen haben, liegt sowohl in ihrem eigenen als auch im Interesse der TH.

Dabei lassen sich die rund 100 Studiengänge grob in zwei Sparten einteilen. Zunächst die auf konkrete Berufsbilder vorbereitenden Fächer wie die Ingenieurswissenschaften oder die Medizin. Und dann die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, bei denen eher offen ist, wohin die Reise geht. „Die wenigsten Soziologiestudenten arbeiten später wirklich als Soziologen, kaum ein Germanistikstudent wird tatsächlich Germanist. Dort geht es mehr darum, eine gewisse Denkstruktur vermittelt zu bekommen”, weiß Wolfgang Loggen. Und darum, schon während des Studiums möglichst viel Praxiserfahrung im Berufsleben zu sammeln.

Die am häufigsten gestellte Frage: Wo liegt der Unterschied zwischen Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau? „Als Wirtschaftsingenieur ist man nicht so sehr spezialisiert, hat aber dafür ein zweites Standbein durch betriebswirtschaftliche Kenntnisse”, erklärte Sabine Bischoff den zahlreichen Oberstufenschülern. Konkret bedeutet das: wer konstruieren will, studiert Maschinenbau, wer es auf eine Führungsposition absieht, ist unter den Wirtschaftsingenieuren besser aufgehoben.

Am Dienstag informierten die Ingenieurswissenschaftler im Kármán-Auditorium über ihr Schaffen, am Mittwoch sind die Naturwissenschaftler, Informatiker, Mathematiker, Geowissenschaftler und Mediziner am Zug. Am Donnerstag machen die Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftler das dreitätige Informationspaket komplett.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert